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Oder-Spree Anderthalb Stunden Warnstreik am Oder-Spree-Krankenhaus
Lokales Oder-Spree Anderthalb Stunden Warnstreik am Oder-Spree-Krankenhaus
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10:58 30.08.2019
Krankenschwester auf einer Intensivstation Quelle: epd/Werner Krüper
Potsdam

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat 200 Mitarbeiter am Oder-Spree-Krankenhaus in Beeskow für kommenden Dienstag zu einem Warnstreik aufgerufen. Das ist die komplette Belegschaft mit Ausnahme der Ärzte. Der Ausstand soll von 13.15 bis 14.45 Uhr dauern und vor der fünften Verhandlungsrunde am nächsten Mittwoch den Druck auf die Arbeitgeberseite erhöhen, erklärte Verdi-Verhandlungsführer Ralf Franke. Die Tarifauseinandersetzung hatte im Mai begonnen.

Das Krankenhaus mit 130 Betten gehört dem Landkreis Oder-Spree und ist 2006 aus der Tarifbindung im Kommunalen Arbeitgeberverband ausgeschert. Nach dem letzten Angebot der Arbeitgeber würden die Beschäftigten ab Januar 2020 in der Pflege 82 Prozent und die anderen Beschäftigten nur 76 Prozent des Tarifgehalts im öffentlichen Dienst (TVöD) erhalten, so Verdi weiter.

Ein Blinddarm, eine Vergütung

Das sei auch im Vergleich zur Bezahlung in den umliegenden Krankenhäusern viel zu wenig, kritisiert die Gewerkschaft. So bekämen die Beschäftigten der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH in Lübben seit 1. Juni 2019 98 Prozent des TVöD-Entgelts. Im Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus seien es aktuell 93 Prozent, ab März 2020 dann 97 Prozent.

Krankenhausleistungen würden bundesweit fast gleich hoch vergütet, betonte Ralf Franke von Verdi. „Für die Blinddarm-OP erhält das Krankenhaus in Beeskow die gleiche Vergütung wie die Krankenhäuser in München, Hamburg oder Berlin. Daher gibt es keine Rechtfertigung dafür, dass die Gehälter der Beschäftigten in Beeskow so niedrig ausfallen sollen."

Von MAZonline

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