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Ostprignitz-Ruppin 5,3 Millionen Euro für weitere Leader-Projekte
Lokales Ostprignitz-Ruppin 5,3 Millionen Euro für weitere Leader-Projekte
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17:00 13.12.2016
Zur Langen Nacht der Künste war die Rheinsberger Kirche festlich erleuchtet. Heizungen und Fenster sollen mit Leadergeld saniert werden. Quelle: Cornelia Felsch
Neuruppin

Die Wege zugewachsen, der Teich verschlammt. Von dem einstigen Protzener Gutspark ist heute nur noch wenig zu erkennen. Mit Geld aus dem EU-Förderprogramm Leader soll der Park jetzt nach historischem Vorbild neu angelegt werden. In der vergangenen Woche hatte die Lokale Arbeitsgruppe (LAG), die über die Auswahl neuer Leader-Projekte entscheidet, den Weg dafür frei gemacht. „Darüber habe ich mich wirklich sehr gefreut“, sagt Ortsvorsteher Dieter Sarnow. Noch im Januar, so hofft er, könnten die ersten Gehölzarbeiten beginnen.

Insgesamt 20 Projekte aus Ostprignitz-Ruppin waren für die Vergabe weiterer Leadermittel ausgewählt worden. Knapp 5,3 Millionen Euro aus dem Leaderbudget sollen in den kommenden Monaten in die Region fließen. Nach dem positiven Votum durch die LAG haben die Projektträger bis Ende Februar Zeit, den formellen Förderantrag beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Neuruppin zu stellen und das Geld abzurufen.

Leader-Geld für die Laga

Die mit Abstand größten Projekte, die zuletzt einen Zuschlag erhielten: zwei Laga-Projekte in Wittstock. So soll der denkmalgeschützte Burg- und Bleichwall, der Grüngürtel um die Altstadt, für die Gartenschau hergerichtet werden. Der Friedrich-Ebert-Park ebenfalls. „Er hat eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen Bahnhof und Altstadt“, sagt Regionalmanagerin Ingrid Lankenau. Etwa 4,5 Millionen Euro sind als Gesamtkosten für die beiden Projekte veranschlagt. Drei Viertel davon können durch Leader gefördert werden.

Ein positives Votum beschied die LAG auch zwei Projekten aus Lindow. So sollen eine neue Slipanlage am Gudelacksee und Wasserwanderstege in der Nähe des Campingplatzes mithilfe von EU-Geld erneuert werden. „Der Beton an der Slipanlage ist kaputt“, sagt Lankenau. „Inzwischen ist eine Gefährdung der Schiffe zu befürchten.“

Ausstellung soll Wernikower Reliquienfund würdigen

Auch die Rheinsberger Kirchengemeinde kann auf Leader-Geld hoffen. Der Projektantrag zur Sanierung von Heizung und Fenstern hatte die LAG überzeugt. Geld auch für den künftigen Kultur- und Pilgerort Wernikow. Nach einem überraschenden Reliquienfund bei Arbeiten an der Kirche soll künftig eine Ausstellung die Entdeckung der Reliquien würdigen.

In der Förderperiode 2014 bis 2020 sind 18,8 Millionen Euro zu vergeben. Die nächsten Projekte werden Mitte März ausgewählt.

Von Frauke Herweg

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