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Amt Temnitz Wenn es auf den Zusammenhalt ankommt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Wenn es auf den Zusammenhalt ankommt
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19:40 29.09.2019
Nicht in die Höhe, sondern in die Breite: Kistenstapeln einmal anders. Das geht in die Arme. Quelle: Peter Lenz
Walsleben

Seit einigen Jahren gibt es ihn wieder: den Amtsausscheid der freiwilligen Feuerwehren des Amtes Temnitz. Ein Leistungsvergleich der Wehren, der in der DDR seinen Ursprung hatte und schon damals den Stand der Ausbildung und die Leistungsbereitschaft der einzelnen Wehren darstellen sollte.

Erst seit 2014 wird der Ausscheid auf Drängen der Feuerwehrleute wieder veranstaltet. Seither findet er alljährlich bei einer anderen Feuerwehr statt.

Beim gemeinsamen Appell vor der gastgebenden Feuerwache in Walsleben. Quelle: Peter Lenz

Nachdem im vergangenen Jahr die Feuerwehr Rägelin an der Reihe war, durften am Samstag die Brandschützer aus Walsleben den Leistungsvergleich ausrichten. Am Start waren die Ortsfeuerwehren aus Kränzlin, Werder, Wildberg/Kerzlin, Rägelin, Küdow-Lüchfeld, Katerbow/Netzeband und natürlich Walsleben.

Wie der Amtswehrführer Sebastian Giesert berichtete, konnten aufgrund des gleichzeitig in Kyritz stattfindenden Kreisleistungsvergleiches der Jugendfeuerwehren nur die beiden Jugendwehren aus Walsleben und Wildberg/Kerzlin dabei sein.

Stolze Truppe: die Jugendfeuerwehr von Walsleben. Quelle: Peter Lenz

Sabrina Ackermann, die Jugendwartin der Wildberger, hatte Prioritäten gesetzt und sich mit ihren Schützlingen auf den Temnitzer Ausscheid vorbereitet. Mit den für den Kreisvergleich notwendigen Ausbildungsmodulen wären ihre Jugendlichen momentan noch überfordert.

Große Unterstützung zum Gelingen der Wettkämpfe gab es vonseiten des Amtes: Jenny Buschow von der Walslebener Verwaltung, die stellvertretende Amtsausschussvorsitzende Jana Schmidt und die Ausschussmitglieder Pascal Rohrmoser sowie der Walslebener Bürgermeister Burghard Gammelin wünschten den Teilnehmern alles Gute für den Vergleich.

Auch das muss gekonnt sein: die Wasserentnahme aus der Temnitz. Quelle: Peter Lenz

Beim Wettkampf selbst standen laut Giesert mehr der Spaß und die Förderung des Zusammenhaltes unter den Kameradinnen und Kameraden im Vordergrund. Entsprechend waren die neun Disziplinen zwar an Feuerwehrübungen angelehnt, aber nicht starr nach Vorschrift ausgerichtet.

Im einzelnen ging es darum, im Team die unterschiedlichsten Situationen wie einen Rohrbruch oder die Wasserentnahme aus einem Fluss bis hin zum zielsicherem Löschangriff zu meistern und möglichst viele Punkte zu erzielen.

An dieser Station geht es vor allem um Ruhe und Geschicklichkeit. Quelle: Peter Lenz

Am Ende winkten Pokale und entsprechende Geldprämien für die Teams. Bei den Jugendfeuerwehren durften auch einzelne Mitglieder der Kinderfeuerwehren wie die beiden achtjährigen Vivien Schweighöfer oder Taylos Schulz aus Wildberg schon ausnahmsweise mit starten.

Letztlich siegte die Feuerwehrmannschaft aus Küdow-Lüchfeld vor Kränzlin und Rägelin. Bei der Jugendlichen konnten sich die Jungen und Mädchen aus Wildberg/Kerzlin gegenüber ihren Mitstreitern aus Walsleben durchsetzen. Die Pokale waren jeweils mit 75, 50 und 25 Euro je nach Platzierung dotiert.

Die Walslebener sorgten für Verpflegung für alle Wettkampfteilnehmer. Quelle: Peter Lenz

Von Peter Lenz

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