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Amt Temnitz Dabergotz: grünes Licht für neuen Dorftreff
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Dabergotz: grünes Licht für neuen Dorftreff
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02:15 01.12.2018
Der Festplatz in Dabergotz. Quelle: Peter Geisler
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Dabergotz

Nun soll es klappen: Die Gemeinde Dabergotz will Ende nächsten Jahres, spätestens aber Anfang 2020 mit dem Bau eines Gemeindehauses in der Nähe der Festwiese beginnen, das auch als Treffpunkt für die Sportler, die Feuerwehr sowie die Jugendlichen im Dorf dient. Grund: Zum einen hat die Gaststätte Paries, in der sich die Gemeindevertreter bis Ende 2017 trafen, mit Beginn des Jahres 2018 geschlossen. Zum anderen sei auch die Sportlerklause, der jetzige Treff der Gemeindevertreter „schon in die Jahre gekommen“, sagte am Mittwoch Bürgermeister Ulrich Krebs.

Bürgermeister will nichts „Pompöses“

Am Dienstagabend machten die Gemeindevertreter den Weg für die notwendigen Planungen frei. Klar ist, dass die Sportlerklause nicht einfach aus- und umgebaut werden kann, da das Gebäude zum größten Teil auf Kirchenland steht. Das neue Gemeindehaus soll deshalb auf einem Grundstück der Gemeinde in der Nähe der Festwiese entstehen. „Wir wollen nichts Pompöses, sondern ein zweckmäßiges, funktionales Gebäude“, so Krebs. Ziel sei, so schnell wie möglich Baurecht zu schaffen, damit die Arbeiten möglichst noch im nächsten Jahr beginnen könnten.

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Wie teuer das neue Gemeindehaus werden darf, das steht noch nicht fest. Gemeindevertreter Erich Kuhne (CDU) mahnte jedoch, dass man schon jetzt an die Folgekosten denken müsste. Deshalb soll nun ein Kosten-Nutzen-Konzept erarbeitet werden.

Das Denkmal ist eine Schande

Einen Neubau kann sich Dabergotz ohne Weiteres leisten, denn in der sogenannten Rücklage befinden sich gut 1,1 Millionen Euro. Keine Probleme wird es deshalb wohl auch geben, den Wunsch des Sportvereines für einen neuen Rasentraktor zu erfüllen. Der alte wurde vor sechs Jahren angeschafft. Die Gemeinde habe schon 2017 Geld im Haushalt für einen neuen Rasentraktor zurückgelegt, sagte Bürgermeister Krebs.

Nicht ganz so einfach dürfte es werden, die Dabergotzer Kirche sowie das Kriegerdenkmal wieder herzurichten. „Die sehen aus wie 1946, als sie von den Kommunisten zerstört wurden. Das ist eine Schande“, kritisierte Siegfried Müller. Der Gemeindevertreter verwies auf Storbeck. Dort sei das Kriegerdenkmal in einem Top-Zustand.

Mit den Themen Kirche und Kriegerdenkmal will sich die Gemeinde nun in einer der nächsten Sitzungen beschäftigen.

Von Andreas Vogel