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Amt Temnitz Viele Bitterlinge in der Temnitz
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15:49 24.10.2018
Idyllisch: Die Temnitz zwischen Katerbow und Walsleben Quelle: Peter Geisler
Walsleben

Die Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg hat Anfang Oktober die Fischbestände in der Temnitz untersuchen lassen. Die Ergebnisse sollen eine Grundlage für die weiteren Schutzmaßnahmen im Natura-2000-Gebiet Oberes Temnitztal sein. Gemeinsam mit Anglern soll Anfang 2019 über die Ergebnisse der Untersuchungen diskutiert werden.

Bei den Untersuchungen waren in der Temnitz auch viele Bitterlinge entdeckt worden. Der etwa neun bis zehn Zentimeter große Fisch steht unter europäischem Schutz. Wegen des Bitterlings und anderer gefährdeter Arten wie der Kleinen Flussmuschel war das Gebiet rund um die Temnitz als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet in das europäische Schutzgebietsnetz Natura 2000 aufgenommen worden. Im Rahmen der so genannten Managementplanung wird derzeit beraten, wie der Lebensraum Temnitz erhalten werden kann.

Moderlieschen und Kamberkrebs

An insgesamt neun Standorten war die Fischfauna der Temnitz untersucht worden. Dabei entdeckten die Experten auch Hechte, Flussbarsche, Moderlieschen und den Kamberkrebs, eine invasive Art aus Nordamerika.

Auffällig sei, so der Naturschutzfonds, dass die Verbreitung der Fische im Ober- und Unterlauf der Temnitz sehr unterschiedlich sei. So ist das Wasser im Unterlauf sauerstoffarm und nährstoffreich. Größere und ältere Fische fehlten hier – die Experten vermuten, dass die großen Fische dort während des heißen Sommers zu wenig Sauerstoff hatten. „Die kleineren Fische können solchen Extremsituation entgehen, indem sie in kleinen Seitenbächen ausharren“, teilte der Naturschutzfonds mit. Oberhalb der Staustufen wurden dagegen andere Fischarten gefunden – Steinbeißer etwa.

Von Frauke Herweg

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