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Amt Temnitz Nadelholzpreise im freien Fall – die besten Alternativen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Nadelholzpreise im freien Fall – die besten Alternativen
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08:23 23.12.2019
Enno Rosenthal kümmert sich um Waldbau und -pflege, aber auch um den Verkauf von Brenn- und Kaminholz an kleine und größere Abnehmer. Quelle: Cornelia Felsch
Walsleben

Auch ein schmuddeliger Winter kann gemütlich sein, wenn man sich am knisternden Kaminfeuer wärmen kann. Doch zuvor muss trockenes, gut brennendes Holz organisiert werden.

Doch wie umweltfreundlich ist es eigentlich, Holz zu verbrennen? Das Heizen mit Holz hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung verloren. Öl und Gas ließen sich besser verkaufen. Politische Unsicherheiten und steigende Preise führten zu einem Umdenken.

Günstiger als fossile Energieträger

Die gemütliche Wärme eines Kamins will man sich nicht mehr von Gas- oder Öllieferanten ausreden lassen; immer mehr Menschen setzen jetzt wieder auf den regenerativen Energieträger Holz. Macht man alles vorschriftsmäßig, dann ist es auf alle Fälle günstiger als fossile Energieträger. Und mit ausreichend Sauerstoff verbrennt es auch sauber und umweltverträglich.

Holz verbrennt klimaneutral – wenn wieder aufgeforstet wird

Holz verbrennt klimaneutral, es wird kein zusätzliches Kohlendioxid freigesetzt. „Es wird nur so viel Kohlendioxid bei der Verbrennung freigesetzt, wie der Baum im Laufe seines Wachstums gespeichert hat“, sagt Enno Rosenthal, Geschäftsführer des Ruppiner Landschaftsgestaltungsunternehmens, das auch Brenn- und Kaminholz verkauft.

Wenn Enno Rosenthal von regenerativen Energien spricht, dann gehört das Holz für ihn unbedingt zu den Brennstoffen der Zukunft – trotz der höheren Feinstaubbelastung. „Schließlich gehört Holz zu den ältesten Brennmitteln der Menschheit, abgesehen vom Kamelmist“, sagt er.

Die lang anhaltende Trockenheit hat den Bäumen mächtig zugesetzt. Ein riesiges Problem ist der Befall durch den Borkenkäfer – nicht nur in einem Waldstück bei Neuendorf im Amt Neustadt (Ostprignitz-Ruppin).

Die Transportwege sind kurz

Seit 400.00 Jahren nutzen die Menschen Holz zum heizen oder kochen, bis Gas oder Elektrizität in den Vordergrund rückten. Steigende Öl- und Gaspreise sowie moderne Feuerungstechnik führten dazu, dass Holz als Brennstoff in den vergangenen Jahren wieder an Bedeutung gewann. In Brandenburg ist es reichlich verfügbar, und die Transportwege sind kurz. Buchen-, Birken- und Eichenholz werden bevorzugt als Heizmaterial verwendet. 

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Von Cornelia Felsch

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