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Amt Temnitz Ökostrom vom Dach
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14:05 16.01.2020
Solarer Mieterstrom: Auch auf Walslebener Wohnblockdächern soll die Kraft der Sonne eingefangen werden. Quelle: Solarimo
Walsleben

Auf den Wohnblöcken im Walslebener Mühlenweg soll künftig Sonnenstrom produziert werden. Das Berliner Unternehmen Solarimo wird auf den Dächern bis zum Sommer Photovoltaikanlagen aufstellen. Den dort produzierten Strom werden die Mieter direkt nutzen können. 15 Prozent der Stromkosten lassen sich künftig sparen, verspricht Solarimo.

Den dafür notwendigen Grundsatzbeschluss hatten die Walslebener Gemeindevertreter am Donnerstag gefasst. Zwar gäbe es noch offene Fragen, sagte Amtsdirektor Thomas Kresse. „Wenn diese Fragen jedoch geklärt sind, schließen wir den Vertrag.“

Auch Rheinsberg setzt auf Photovoltaik

Solarimo wird auch auf den Dächern der Rheinsberger Wohnungsgesellschaft (Rewoge) Photovoltaikanlagen errichten. Wie dort wird Walsleben die Dächer an das Unternehmen vermieten. Später sollen Mieter von preiswerter Energie profitieren – denn die Netzentgelte entfallen.

Temnitzquells Bürgermeister Bernd Müller wünscht sich Solaranlagen auch auf dem Dach des Rägeliner Dorfgemeinschaftshauses. Müller sucht derzeit nach einem Unternehmen, das vor dem Aufbau der Anlagen das marode Dach sanieren würde. Ein Angebot eines interessierten Unternehmens hat er bereits. Mit einem weiteren Unternehmen ist er in Kontakt.

Kommt es tatsächlich zum Vertragsschluss, hätten die Rägeliner auch ein Problem gelöst: Sie wären das alte Asbestdach des Dorfgemeinschaftshauses los. Auf ihrer Sitzung im März werden die Gemeindevertreter über Müllers Initiative beraten.

Sehr groß, sehr nah

Noch nicht entschieden ist, ob bei Dannenfeld ein großer Bürgersolarpark entsteht. Bauherr Michael Wenger hatte entsprechende Ideen den Walslebener Gemeindevertretern am Donnerstag vorgestellt. Demnach könnte ein bis zu 90 Hektar großer Solarpark in Nähe des Dorfes entstehen – in einem Abstand von nur 250 bis 300 Metern zu den Häusern.

„Das ist groß, das ist dicht dran“, sagt Bürgermeister Burghard Gammelin. Er appellierte, die Belange der Dannenfelder sensibel zu prüfen. „Da gibt es durchaus Einwände“, sagt er. Zu überlegen sei etwa, ob der Solarpark kleiner gebaut werden könne oder ob es andere Formen des Kompromisses gäbe. Walsleben hat bereits einen Solarpark - in einer alten Kiesgrube.

Von Frauke Herweg

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