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Amt Temnitz Wildberger „Wiesenzwerge“ feierten Richtfest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Wildberger „Wiesenzwerge“ feierten Richtfest
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13:28 08.05.2019
Richtfest für den künftigen Burgturm: Ein Handwerker verlas den Richtspruch, Amtsdirektor Thomas Kresse musste später den Nagel einschlagen. Quelle: Frauke Herweg
Wildberg

Ein solcher Anbau dürfte selten sein – achteckig, in Form eines Burgturms. Gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde und des Amts haben die Kinder der Wildberger Kita „Wiesenzwerge“ am Mittwoch Richtfest für den Anbau ihres Hauses gefeiert. Läuft alles wie erhofft, sind die Arbeiten im September abgeschlossen. Schon im Juli sollen die Kinder den Turm nutzen können.

„Wir haben hier von der Architektur her auch mal was gewagt“, sagte Amtsdirektor Thomas Kresse. Um an den slawischen Burgwall bei Wildberg zu erinnern, hatte Planer Dirk Schwedland zwei Nebenräume entworfen, die in einem Turm mit markantem Mauerabschluss untergebracht sind.

Zu klein für so viele Kinder

Die jetzige Kita ist eigentlich zu klein für die große Zahl an Wildberger Kindern. Um alle Kinder aufzunehmen zu können, hat das Amt eine Sondergenehmigung einholen müssen. „Wir sind hier sehr gedrängt“, sagte Kresse. Mit dem Anbau sollen die „Wiesenzwerge“ künftig ganz regulär 68 Kinder betreuen können.

Eigentlich hatten die Arbeiten am Anbau schon im vergangenen Sommer beginnen sollen. Doch wurde der Turm teurer als zunächst geplant. Die Gemeinde Temnitztal steuerte schließlich 70000 Euro bei, um das Projekt zu retten. „Es muss einfach gebaut werden“, sagte Vizebürgermeister Michael Mann. Wichtige Fördermittel seien verloren gegangen, wenn die Gemeinde sich nicht um ein Schließen der Finanzierungslücke bemüht hätte. „Günstiger wird die Kita nicht mehr.“

Viel Platz für Sport

In dem Burgturm sollen zwei 24 Quadratmeter große Nebenräume entstehen, die sich bei Bedarf zu einem großen Sportraum zusammenschließen lassen. Auch die Fassade des Turms soll künftig an eine Burg erinnern. Noch sind die Details der Gestaltung nicht entschieden – doch sollen Kinder ein Mitspracherecht haben. Wenn die Fassade des Turms gestaltet wird, soll auch der Altbau einen neuen Anstrich bekommen.

Von Frauke Herweg

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