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Amt Temnitz Neuwahl in Walsleben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Neuwahl in Walsleben
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00:20 24.06.2018
Dirk Born Quelle: Foto: Vogel
Walsleben

Die Gemeindevertretung von Walsleben besteht ab sofort nur noch aus acht Mitgliedern. Denn Dirk Born von der Wählervereinigung hat am Montag dem Amt Temnitz schriftlich erklärt, dass er sein Mandat niederlegt. Einen Nachrücker für ihn gibt es nicht.

Bürgermeister Burghard Gammelin ist bedient über den Rücktritt. Hatte doch Born mit seinem Verhalten in den vergangenen Wochen und Monaten für viel Unruhe in der Gemeinde gesorgt. Zum einen, weil Born, der neben Bürgermeister Gammelin die Gemeinde Walsleben im Amtsausschuss vertrat, in diesem Gremium den Beschluss der Gemeinde ignoriert hatte, dass die Stelle des Amtsdirektors nicht ausgeschrieben werden soll. Born hatte sein abweichendes Votum, durch das die Stelle ausgeschrieben werden musste, damit begründet, dass er seine Meinung nicht von der Gemeinde vorschreiben lassen wolle.

Zum anderen hatte sich Born danach gegen seine Abwahl als zweites Mitglied von Walsleben im Amtsausschuss gewehrt – und den Beschluss der Gemeindevertretung von Anfang Mai bei der Kommunalaufsicht des Kreises moniert. Diese gab Born aus formalen Gründen Recht. Der Beschluss zur Abwahl von Born war nicht in der Tagesordnung angeführt. Dort ging es lediglich um die Neuwahl eines zweiten Vertreters. „Wenn einer neu gewählt werden soll, ist doch klar, dass zuvor jemand abgewählt wird“, sagt Gammelin. Gleichwohl fügte sich die Gemeinde den Hinweisen der Kommunalaufsicht und wollte am Mittwochabend die Abwahl von Born wiederholen. Dies war aber nicht mehr nötig, weil dem Born mit dem Niederlegen seines Mandates zuvor gekommen war. Die Gemeindevertreter wählten daraufhin lediglich Wolfgang Becker aus Paalzow erneut zum zweiten Mitglied der Gemeinde im Amtsausschuss. Seine Vertreterin ist Maike Roßbild.

Die Gemeinde beschloss am Mittwochabend zudem, die Vereine im Dorf in diesem Jahr mit jeweils 200 Euro zu unterstützen. Das Dreamteam, der Angelverein und die Sportfrauen von „Aber hallo“ bekommen jedoch jeweils 200 Euro zusätzlich – weil sie alle Feste in Walsleben unterstützen, sagte Bürgermeister Gammelin. Dem schlossen sich die Gemeindevertreter einhellig an.

Von Andreas Vogel

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