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Amt Temnitz Wildberger Züchter ohne Nachwuchssorgen
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17:40 03.11.2019
Käfig an Käfig in der Wildberger Turnhalle. Quelle: Peter Lenz
Wildberg

Zur 56. Vereinsschau und zum 70 jährigen Vereinsbestehen hatte der Kleintierzüchterverein D 677 Wildberg am vergangenen Wochenende in die Wildberger Sporthalle eingeladen. Schon vom weitem war das Gackern und Gurren der Hühner und Tauben zu vernehmen. Bei 291 ausgestellten Tieren kein Wunder.

In mehreren Reihen von Käfigen hatten die Kleintierzüchter ihre Tiere nach Kategorien getrennt ausgestellt und vor allem auch den strengen Augen der Preisrichter präsentiert. Diese waren extra aus Neustadt, Hohen Neuendorf und Meyenburg angereist um in den Kategorien Hühnern, Tauben und Kaninchen zu bewerten.

Es geht auch darum, die Artenvielfalt zu erhalten

Wie der Vorsitzende des Vereins Joachim Krebs in seiner Grußbotschaft betonte, geht es den Züchtern vor allem darum, die Erhaltung der Artenvielfalt auch weiterhin zu sichern und damit auch einen Bezug zwischen dem Menschen und der heimischen Tierwelt herzustellen.

Sein persönlicher Dank galt auch den Preisrichtern, und ganz besonders allen Preisträgern der diesjährigen Vereinsschau.

Pokale und Wimpel bei der Vereinsschau. Quelle: Peter Lenz

Gleich zu Beginn der Veranstaltung nutzen viele Wildberger Bürger und ihre Gäste die Möglichkeit einen Blick in die Halle zuwerfen und das eine oder andere Tier zu begutachten.

Unter den Besuchern waren viele Züchter mit ihren Familien und Freunden. In einigen Familien ist das Züchten von Kaninchen oder anderen Kleintieren längst auch zu einer Tradition innerhalb ihrer Familienverbände geworden.

So unter anderem bei Familie Belz, deren Tochter Emiliy mit sechs Jahren als jüngstes Vereinsmitglied aufgenommen wurde und nun ihren Bruder Lennard und ihren Papa Enrico tatkräftig unterstützen kann.

Emily Belz Quelle: Peter Lenz

Alle drei hatten in diesem Jahr Tiere jeweils mit ausstellen können und heimsten dabei zum Teil hohe Ehrungen ein. So Konnte Lennard den Pokal des Bürgermeisters mit seinen Hühnern Zwerg Dresdener braun, für sich verbuchen. Anders als andere Vereine sind die Wildberger noch immer mit ihrem Nachwuchszüchtern recht gut aufgestellt, und man hofft natürlich darauf das sich das auch in der Zukunft so weiter entwickeln wird.

In diesem Jahr sind vier neue, davon drei Erwachsene Mitglieder in den Verein aufgenommen worden, so dass sich die Zahl der Züchter auf 36 Mitglieder erhöht hat.

Das älteste Mitglied ist fast 100 Jahre alt

Das Altersspektrum liegt dabei bei fast einem Jahrhundert. Während Emily gerade einmal sechs Jahre zählt, wird das älteste Vereinsmitglied, Erich Laudan, in wenigen Tagen seinen 100 Geburtstag feiern.

Für Manuela Soost, Vorstandsmitglied und Schriftführerin des Vereins ist es wichtig, dass auch die nicht mehr so aktiven Mitglieder dem verein trotz allem noch weiterhin die Treue halten.

Auch der Erhalt der Artenvielfalt und die Zucht neuer Arten steht ganz oben auf dem Programm der Kleintierzüchter.

Spanier, Thüringer und Chinesen

Erstmals in diesem Jahr konnten auch wieder einige Arten neu in die Ausstellung mit aufgenommen werden. So durften sich die Besucher an mehreren verschiedenen Taubenarten wie den Spaniern, den Thüringer Weißschwanztauben oder auch den Chinesischen Tauben als neue Zugänge auf der Ausstellung erfreuen.

Die Ausstellung fand am gesamten Wochenende statt, und erstmalig wurde zum 70-jährigen Bestehens auch ein Band als besonderen Zuchtpreis vergeben.

Ein Streichelzoo, ein Meerschweinchen-Roulette sowie eine Tombola sorgten für einen unterhaltsamen Besuch der Veranstaltung.

Wer gewinnt beim Meerschweinchenroulette? Quelle: Peter Lenz

Von Peter Lenz

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