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Amt Temnitz Erster Kreativmarkt in Wildberg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Amt Temnitz Erster Kreativmarkt in Wildberg
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14:40 04.11.2019
Die Veranstalterin Anke Illig (l.) mit Lena Bonk (5) und ihrer Mutter Jana. Quelle: Peter Lenz
Wildberg

Der eigenen Kreativität keine Grenzen zu setzen, dieser Anspruch verbindet vor allem die vielen Kunst- und Kulturschaffenden im Ruppiner Land und darüber hinaus. Dabei ist es für die Künstler auch immer wichtig, ihre Produkte und Kunstobjekte einer breiten Öffentlichkeit darzubringen und in Galerien, auf Messen und in Workshops auszustellen. Dort kommt es nicht in erster Linie darauf an, die großen Ausstellungen zu beleben, sondern auch die Alltagskunst hinein in den ländlichen Raum zu bringen.

Einer dieser Kreativmärkte fand am Samstag in den Räumen des Dorfgemeinschaftshauses in Wildberg statt. Wie die Organisatorin der Veranstaltung, Anke Illig, betonte, legte man bei der Vorbereitung vor allem Wert auf die Regionalität der 14 Aussteller, als auch darauf, dass es sich ausschließlich um Hobby-Künstler handelt.

Eine Plattform für Hobby-Künstler

Ungeachtet dieser Einschränkungen bot der Markt alles, was das Kunstliebhaberherz höher schlagen ließ. Besonders wichtig für Anke Illig und den gleichfalls eingebundenen Freizeit- und Seniorenklub Wildberg war es, den Künstlern eine Plattform zu geben und sie somit auch zu motivieren, ihre Fähigkeiten zu erhalten und möglichst auch an folgende Generationen weiterzugeben.

Dabei sind viele der Kunstschaffenden selbst erst seit wenigen Jahren auf ihrem Gebiet tätig. So wie Holger Völzmann aus Wildberg, der erst vor drei Jahren begonnen hatte, mit seiner Kettensäge zu experimentieren und heute bereits hochwertige Tierskulpturen mit dieser Technik erschafft.

Holger Völzmann beherrscht die Kettensägetechnik. Quelle: Peter Lenz

Auch die Fotografin Marleen Janzen aus Neuruppin kam zu ihrem Hobby eher zufällig. Wie sie selbst sagte, hat sie früher zwar schon immer gern geknipst, aber erst ein Geschenk in Form eines Fotoworkshops in Berlin brachte die Wende.

Die Fotografin Marleen Janzen aus Neuruppin. Quelle: Peter Lenz

Seit vier Jahren ist Marleen Janzen mit ihrer hochwertigen Kamera unterwegs, um Impressionen in der sie umgebenden Natur einzufangen. Überall an den einzelnen Ständen fand der Besucher ein Stück Individualität und zum Teil auch weniger bekannte Gestaltungstechniken.

So konnte man bei Ute Zacharias aus Karwe und ihrer kleinen Auswahl an Produkten eine Handaufbautechnik für Keramikerzeugnisse ebenso bewundern wie die unterschiedlichsten Maltechniken von Irmgard Mann.

Ute Zacharias aus Karwe präsentiert ihre Keramik. Quelle: Peter Lenz

Bei der Malerin durfte der Besucher erfahren, wie man aus löslichem Kaffee und Wasser eine besonders intensive Malfarbe bekommt, oder mit Krakeliertechnik in Verbindung mit Serviettentechnik hochwertige Bilder im antiken Look gestalten kann.

Natürlich durften auch die traditionellen Handwerksarbeiten in Wildberg nicht fehlen, und so waren auch Strick- und Häkelwaren sowie Selbstgenähtes zu bestaunen und auch zu erwerben.

Käuflich war im übrigen alles an Kunstobjekten, und so manches kleine Kunstwerk wechselte am Samstag seinen Besitzer. Die fünf Jahre alte Lena Bonk nutzte dann aber eher die Möglichkeit, sich ein kleines Windlicht aus Pergamentpapier und Wachsstiften zu basteln und dieses natürlich mit nach Hause zu nehmen.

Heike Gemperle zeigt Encaustik – eine künstlerische Maltechnik, bei der in Wachs gebundene Farbpigmente heiß auf den Maluntergrund aufgetragen werden. Quelle: Peter Lenz

Von Peter Lenz

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