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Ostprignitz-Ruppin Radweg wird endlich saniert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Radweg wird endlich saniert
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06:01 05.06.2014
Der künftige Radweg von Wittstock nach Sewekow wird mit Asphalt ausgebaut.
Der künftige Radweg von Wittstock nach Sewekow wird mit Asphalt ausgebaut. Quelle: Patrick Pleul
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Wittstock

Möglich seien auch kurzzeitige halbseitige Sperrungen der Fahrbahn neben dem Radweg als Wanderbaustelle, so Sprecherin Kerstin Pein.

Der künftige Radweg werde mit Asphalt ausgebaut - 2,25 Meter breit und somit zwischen 25 und 75 Zentimeter breiter als der bestehende Weg. Der Mindestabstand zur Fahrbahn betrage 1,25 Meter und erfülle damit die gesetzlichen Bestimmungen. Außerdem sei auch eine Anpassung in der Höhe vorgesehen, damit die Entwässerung besser funktioniert. In die Sanierung einbezogen sei die gesamte Strecke von Wittstock bis Sewekow entlang der Kreisstraße - bis auf einige bereits ausgebaute Teilstücke.

Jürgen Paul, der Vorsitzende des Tourismusvereins Wittstocker Land, ist froh, dass die Sanierung endlich bevorsteht. "Dafür haben wir seit Jahren gemeinsam mit dem Prignitzer Tourismusverband und dem Tourismusverband Ruppiner Seenland gekämpft", sagt er auf MAZ-Nachfrage. Die Strecke sei als Teil des Brandenburg-Radweges ein touristisch sehr bedeutsamer Abschnitt. Gleichzeitig machte der schlechte Zustand jedoch wegen der vielen Wurzelaufbrüche vor allem aber auch deshalb Probleme, weil der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) die Strecke aktuell "nicht mehr empfiehlt." Er führe keine Touren mehr dort entlang und habe sogar angekündigt, den Radweg nicht mehr zertifizieren zu können, wie Paul sagt - ein herber Einschnitt für die touristische Entwicklung in der Region.

Gerade deshalb habe es aber in der Vergangenheit andererseits auch viele Unterstützer gegeben, die die Sanierung voranbringen wollten, etwa im Wirtschaftsausschuss des Kreises, aber auch im Kreistag. Vor allem Alt-Bürgermeister Lutz Scheidemann (FDP) hatte immer wieder auf die buchstäbliche wunde Stelle gezeigt und eine entsprechende Sanierung angemahnt. Für Jürgen Paul ist das alles "ein klassisches Beispiel dafür, welch einen langen Atem es braucht", um gewisse touristische Angebote zu entwickeln.

Wurzelaufbrüche werden sich auch künftig zwar nicht gänzlich verhindern lassen, aber dennoch soll zumindest dafür gesorgt werden, sie zu vermindern. Geschehen werde das mit dem Einbau von Wurzelbarrieren und einer Asphalteinlage, wie Kerstin Pein weiter mitteilt. Die Höhe der gesamten Investitionssumme will die Kreisverwaltung vor der Ausschreibung nicht bekannt geben.

Von Björn Wagener

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