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Ostprignitz-Ruppin Äste werden zum gefährlichen Problem
Lokales Ostprignitz-Ruppin Äste werden zum gefährlichen Problem
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05:01 05.06.2014
Zwischen Tetschendorf und Wulfersdorf ist die Straße so schmal, dass die Fahrzeuge fast gar nicht aneinander vorbeikommen.
Zwischen Tetschendorf und Wulfersdorf ist die Straße so schmal, dass die Fahrzeuge fast gar nicht aneinander vorbeikommen. Quelle: Madlen Wirtz
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Tetschendorf

René Winter hat Verständnis für die Fahrer, die ihm mit einem Pkw entgegenkommen. Aber auch sie müssten ein Einsehen für die Laster haben. "Ich habe eine ganz andere perspektivische Sicht und schwere Lasten zu transportieren", gibt der Tetschendorfer zu bedenken. Er sagt, dass er nicht überall einem Pkw ausweichen könne, da er sich möglicherweise festfahren oder das Gewicht der Ladung den Auflieger in den Graben drücken würde. Für kleinere Fahrzeuge sei es seiner Meinung nach oft viel einfacher, auf der Randbefestigung am Seitenstreifen zu fahren.

Für die Straßen ist der Landkreis zuständig. Bis diese besser ausgebaut werden, müssten sich die Anwohner noch eine Weile gedulden, sagt Kerstin Pein vom Landkreis Ostprignitz-Ruppin. "In den Jahren 2012 und 2013 wurden die Ortslage Tetschendorf und die freie Strecke von Tetschendorf nach Niemerlang ausgebaut. 2012 wurden die Bankette in Wulfersdorf und in Tetschendorf in Ordnung gebracht", erklärt Pein. Zwar steht diese Straße auf der Prioritätenliste unter "weiter auszubauende Abschnitte, aber ohne eine Jahreszahl", so Pein. Eine Verkehrszählung habe ergeben, dass diese Straße wenig befahren sein soll.

Inzwischen überprüft die Stadt Wittstock, ob für die herunterhängenden Äste der Bäume am Ortseingang von Niemerlang, aus Richtung Friedhof kommend, die Stadt zuständig ist oder ebenfalls der Landkreis.

Wem sie auch immer gehören, das Abschneiden der störenden Äste könnte sich als schwierig erweisen. Denn innerhalb der Vegetationphase ist das nach Auskunft des Wittstocker Stadtsprechers Jean Dibbert nicht möglich, sondern erst wieder nach dem 31. Oktober. "Bei Gefahr muss jedoch so schnell wie möglich reagiert werden", so Dibbert.

Von Madlen Wirtz

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