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Ostprignitz-Ruppin Bigband-Sound am Slawenwall
Lokales Ostprignitz-Ruppin Bigband-Sound am Slawenwall
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18:33 18.08.2013
Schwungvoll: Die Bigband der Kreismusikschule spielte am Burgwall. Quelle: Henty Mundt
Wildberg

Die jungen Musiker unter Leitung von Musikschuldirektor Harald Bölk sorgten gestern Nachmittag am Burgwall für satten Bigband-Sound. Die Raubritter ließen sich aber dennoch nicht vertreiben. Mit Schwert und Schild rückten sie aus Nietwerder, Kerzlin und Rathenow an, um den Wildbergern zu zeigen, wie im Mittelalter gekämpft wurde. Derer von Feuerherdt und Gefolge wurden angeführt vom Markgrafen Albrecht dem Bären (Lutz Feuerherdt). Sie eroberten sich den Schauplatz und wirbelten beim Kampf gewaltige Staubwolken auf.

Ortsvorsteher Ulrich Jaap hatte in den vergangenen Tagen mit freiwilligen Helfern dafür gesorgt, dass der Kampf auf dem historischen Hügel am Wildberger Ortseingang nicht durch meterhohe Brennnesseln behindert wird.

Dort, wo im 12.Jahrhundert Edelherren eine Burg errichteten und später die Arnsteiner Grafen das Gemäuer als Schloss nutzten, gingen die Kinder zu DDR-Zeiten rodeln. "Auch zum Eiertrudeln und zum Motorradfahren nutzten die Wildberger das Gelände", erinnert sich Ulrich Jaap. Das Gelände verwilderte immer mehr, bis sich die geschichtsinteressierten Einwohner Wildbergs auf ihre Vergangenheit besannen und vor vier Jahren das erste Burgwallfest organisierten.

Eine Tafel am Wegesrand informiert nun auch Fremdlinge über die Geschichte des slawischen Ringwalls. Zwei neue Bänke und ein Holztisch laden zum Verweilen ein. Gehen die Träume des Ortsvorstehers in Erfüllung, dann wird es zum nächsten Burgwallfest in zwei Jahren auch ein Modell der ehemaligen Anlage geben. Die Projektgruppe "Heimatstube", deren Mitglieder zum Kunst- und Kulturverein des Ortes gehören, wollen die Burg nachbauen.

Für die Wildberger hat der Burgwall lange genug geschlafen. "Heute wollen wir hier richtig Stimmung machen", sagte Ulrich Jaap gestern. Mit dabei waren nicht nur alle Vereine des Ortes, sondern auch die jüngsten Nachfahren der Wildberger Siedler. Drittklässlerinnen der Wildberger Grundschule eröffneten das Fest mit einem Ständchen.

Von Cornelia Felsch

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