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Ostprignitz-Ruppin Blaualgen in drei Badeseen in Ostprignitz-Ruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Blaualgen in drei Badeseen in Ostprignitz-Ruppin
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14:36 12.07.2019
Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat in mehreren Seen Blaualgen nachgewiesen. Quelle: Stadt Potsdam
Neuruppin

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin hat in mehreren Badeseen gesundheitsschädliche Blaualgen nachgewiesen. Betroffen sind der Königsberger See, die Badestelle am Borker See sowie der Molchowsee, wie Landkreissprecher Alexander von Uleniecki am Donnerstag mitteilte. Entsprechende Hinweisschilder informieren vor Ort über die Testergebnisse.

Im Laufe der Woche haben die Mitarbeiter des Kreis-Gesundheitsamtes 39 Badestellen kontrolliert. Erfasst wurden unter anderem die Sichttiefe, die Temperatur und der pH-Wert der Gewässer.

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Aktuelle Messwerte für die Wasserqualität in Brandenburgs Badeseen finden sich in dieser interaktiven Karte.

In mehreren Seen stellten sie eine bläulich-grüne Trübung fest – ein Anzeichen für Blaualgen. Im Fall der drei genannten Seen bestätigten die Laborwerte den Verdacht auf Cyanobakterien im Wasser.

Das sind Anzeichen für Blaualgen

Grundsätzlich gilt: Wer knietief im Wasser steht und dabei die eigenen Füße nicht mehr erkennen kann, sollte von einem Bad im See absehen. Es könnte sich bei der Trübung um die reizenden Algenblüten handeln, die schlierenförmig und in wolkenartigen Teppen auftreten.

Blaualgen entstehen bei länger anhaltenden warmen Temperaturen und hoher Sonneneinstrahlung. Bei optimalen Bedingungen vermehren sich die Bakterien „explosionsartig“, wie die Behörde erklärte. Besonders häufig entstehen die Algen in nährstoffreichen, langsam fließenden oder stillstehenden Gewässern.

Von Hannah Rüdiger

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