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Ostprignitz-Ruppin Blaualgen nur noch an zwei Badestellen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Blaualgen nur noch an zwei Badestellen
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16:29 12.08.2019
Trübes Wasser deutet auf Blaualgen hin. Quelle: Joachim Liebe
Neuruppin

Nur noch an zwei Badestellen haben die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes Blaualgen festgestellt: am Borker sowie am Königsberger See. „Alle anderen Badestellen sind aktuell nicht oder nicht mehr von Massenansammlungen hinsichtlich der Blaualgen betroffen“, heißt es vom zuständigen Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

Ende Juli meldete das in Neuruppin angesiedelte Gesundheitsamt, dass es Blaualgen an diesen beiden Seen, aber auch im Wutzsee, im Seebad Alt Ruppin sowie im Molchowsee gibt (die MAZ berichtete). Der Badestelle in Bork attestiert die Behörde eine sehr geringe Sichttiefe von höchstens 20 Zentimetern. „Dadurch sind die Rettungschancen bei Badeunfällen stark vermindert.“ Sie rät vom Baden an diesem Standort unbedingt ab.

Hinweisschilder an betroffenen Stellen

Die von großen Blaualgen-Ansammlungen derzeit oder zuvor in dieser Saison befallenen Badestellen hat der Landkreis mit Hinweisschildern versehen. Denn das Vorkommen der Cyanobakterien, die zwar in jedem Ökosystem vorkommen, bei warmen Temperaturen und hoher Sonneneinstrahlung aber besonders gut gedeihen, hängt stark von Wind- und Wetterverhältnissen ab, sodass sich die Situation innerhalb weniger Stunden verändern könne.

Bei günstigen Voraussetzungen könne es zum explosionsartigen Wachstum kommen. Erkennen kann man betroffene Gewässer an grünen Schlieren, Algenteppichen an der Oberfläche oder trübem Wasser.

Kein Bad im trüben Wasser

Experten des Gesundheitsamts raten deshalb, auf das Baden in Seen grundsätzlich zu verzichten, wenn man knietief im Wasser stehend die Füße nicht mehr sehen kann. Denn Blaulagen können gefährlich sein. Die Bakterien können Haut- und Schleimreizungen auslösen, Übelkeit und Erbrechen verursachen. Gefährdet seien dabei vor allem Kleinkinder, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass sie Wasser verschlucken.

Das Gesundheitsamt wird in der kommenden Woche erneut die Badestellen der Region kontrollieren. Bei den insgesamt 25 vom Landkreis überwachten Badestellen gibt es bei der letzten Überprüfung nur acht Standorte, an denen die Behördenmitarbeiter keine allgemeine Algenbildung festgestellt haben.

Von Celina Aniol

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