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Ostprignitz-Ruppin Der Trend geht nach Freyenstein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Der Trend geht nach Freyenstein
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19:00 29.12.2016
Das Schloss in Freyenstein wird seit seiner Sanierung bei Paaren immer beliebter. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Heiraten in Wittstock – dafür entschieden sich in diesem Jahr insgesamt 66 Paare. Die meisten gaben sich das Ja-Wort im Trauzimmer des Rathauses. Aber es gibt durchaus Alternativen. Dabei zeichnet sich offenbar ein neuer Trend ab. Er geht in Richtung Freyenstein. Dort fanden in diesem Jahr allein in der Burg acht Trauungen statt, außerdem zwei weitere in der großen Hofstube des Schlosses. Damit lässt das altehrwürdige Gebäude sogar das Museum in Wittstock hinter sich, wenn es ums Heiraten geht. Denn dort fanden „nur“ fünf Eheschließungen statt. Das teilt Stadt-Sprecher Jean Dibbert mit.

Dass das Schloss in Freyenstein immer beliebter bei heiratswilligen Paaren wird, mag daran liegen, dass das Gebäude nach jahrelanger Sanierung am 1. Juli dieses Jahres offiziell zur Nutzung freigegeben wurde. Dass sich dieser Trend auch im kommenden Jahr fortsetzen wird, ist jetzt schon absehbar.

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Bereits Reservierungen für 2017

Denn laut Dibbert lägen insgesamt bereits vier Reservierungen für die Burg und das Schloss vor. Aber auch eine Eheschließung im Museum hat seine Reize. „Dann wird meist um eine Trauung im Innenhof gebeten“, so Dibbert. Doch dafür muss das Wetter stimmen. In diesem Jahr war offenbar der Fall, denn alle fünf Trauungen fanden unter freiem Himmel statt. Manchmal lässt sich die Hochzeitsgesellschaft auch einiges einfallen, um diesem besonderen Tag noch zusätzlich eine ausgefallene Note zu geben.

Im Piraten-Outfit

So waren bei einer Eheschließung im August im Rathaus Trauzeugen und mehrere Hochzeitsgäste in Piraten-Outfits geschlüpft. Ein Hingucker war auch eine Hochzeit im August. Die Braut, engagiert beim Katastrophenschutz des Deutschen Roten Kreuzes, und der Bräutigam, ein Feuerwehrmann, wurden nach ihrem Ja-Wort im Rathaus von 14 Feuerwehrleuten und drei Kolleginnen vom Katastrophenschutz überrascht, die dem Paar Aufgaben stellten, die sie gemeinsam lösen mussten.

In der Nachbargemeinde Heiligengrabe gab es im vergangenen Jahr 27 Eheschließungen, davon 22 im Kloster Stift und fünf im Trauzimmer im Verwaltungsgebäude. Für 2017 seien bereits acht Eheschließungen vorgemerkt, der
17.0 7.17 sei allerdings nicht dabei, teilt Hauptamtsleiterin Christiane Hamelow mit.

Von Björn Wagener

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