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Ostprignitz-Ruppin Eiche wird nicht versiegelt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Eiche wird nicht versiegelt
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17:29 01.08.2017
Seit vor vier Jahren ein großer Ast weggebrochen ist, klafft ein Loch in der Eiche. Quelle: Christian Bark
Siebmannshorst

Die rund 450 Jahre alte Eiche in Siebmannshorst bleibt weiter unter Beobachtung und Pflege durch die untere Naturschutzbehörde des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Das teilte Kreissprecherin Eylin Roß auf Anfrage der MAZ mit.

Vor vier Jahren war ein großer Ast aus dem Baum herausgebrochen, seitdem klafft ein Loch in der 1937 zum Naturdenkmal erhobenen Eiche. „Das begünstigt das Austrocknen und Faulen von Innen“, befürchtet Goldbecks Ortsvorsteher Gerd Frauböse.

Ortsvorsteher Gerd Frauböse ist besorgt. Quelle: Christian Bark

Erst im vergangenen Jahr war der Landkreis mehrfach tätig geworden. Ende des Jahres war der Baum Eylin Roß zufolge durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Baumsachverständigen begutachtet. „Der stellte fest, dass der Baum durch den Ausbruch von sehr großen Stämmlingen am Kronenansatz umfangreiche Vorschäden aufweist, sich jedoch in einem für sein Alter vitalen Zustand befindet“, informiert die Sprecherin. Im Gutachten seien Pflegemaßnahmen empfohlen worden. Die habe eine Baumpflegefirma im Frühjahr 2017 durchgeführt.

Wenngleich von vielen Seiten eine Versiegelung der Wunde gefordert wird, verweist Eylin Roß auf neue Erkenntnisse von Experten. „Diese raten davon ab, da Untersuchungen zeigten, dass Wundschutzmittel die Wundheilung meist nicht unterstützen, sondern die natürliche Regeneration eher verhindern und sogar das Risiko für einen Pilzbefall erhöhen“, sagt die Sprecherin.

Trotzdem kümmere sich der Kreis weiter um die Eiche. Zweimal jährlich werde eine Sichtkontrolle durchgeführt. „Im Gutachten wird eine Nachuntersuchung in fünf Jahren zur Kontrolle der tendenziellen Fäule- und Vitalitätsentwicklung empfohlen“, sagt Roß. Alles in allem hätten Gutachten und Pflege zusammen rund 1700 Euro gekostet.

Von Christian Bark

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