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Ostprignitz-Ruppin Ein Urlaubsort wird weggesperrt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Ein Urlaubsort wird weggesperrt
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09:15 11.02.2015
Der geplante Straßenbau in Zechlinerhütte freut weder Einwohner noch Politiker. Quelle: dpa
Zechlinerhütte

Nicht nur die Petitionsausschüsse des Land- sowie des Bundestages werden sich mit den Straßenbauarbeiten in Zechlinerhütte beschäftigen, sondern nun auch der Landtag direkt. Außerdem sollen alle Landtagsabgeordneten über das als Schildbürgerstreich empfundene Geschehen in dem Urlaubsort persönlich unterrichtet werden.

Der Grund: Die Bundesstraße in Zechlinerhütte soll in zwei aufeinanderfolgenden Jahren wegen Bauarbeiten komplett gesperrt werden. Die Dorfbewohner, die zum Teil vom Tourismus leben, befürchten tiefe wirtschaftliche Einschnitte.

Um das zu verhindern, stellte die Rheinsberger CDU den Antrag, die Ausschüsse einzuschalten. Die Fraktion BVB/FreieWähler/FDP glaubt allerdings, dass das zu lange dauern wird. Deshalb kontaktierte sie ihren Landtagsabgeordneten Péter Vida, der schon in der kommenden Woche in der Fragestunde des Landtages das Problem thematisieren will. Diese Anfrage an die Landesregierung ist mündlich und wird mündlich beantwortet. „So haben wir sofort ein Ergebnis und können schauen, welche Schritte wir als nächstes unternehmen“, sagt Frank Schwochow (BVB/Freie Wähler).

Wenn es keine zufriedenstellende Antwort gibt, will Péter Vida laut Schwochow im März einen Antrag im  Landtag einbringen.

Auch die SPD ist nicht untätig: Sie hat ihre Landtagsabgeordnete Ulrike Liedtke, die aus Rheinsberg kommt, eingespannt. Diese will direkt mit dem zuständigen Fachministerium sprechen. ca

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