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Fehrbellin Arbeiten im Gutspark bald beendet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Arbeiten im Gutspark bald beendet
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18:19 29.07.2019
Alte Wege neu angelegt: Der Protzener Gutspark wird nach historischem Vorbild rekonstruiert. Quelle: Frauke Herweg
Protzen

Lichte Flächen, sich sanft schlängelnde Wege – die Rekonstruktion des Protzener Gutsparks steht kurz vor dem Abschluss. Lediglich einige Restarbeiten müssen noch erledigt werden. So fehlen etwa noch Bänke und Mülleimer. „Sie sind bestellt“, sagte Rudolph Bärthel, Fachgebietsleiter für Grundstücks- und Gebäudemanagement im Fehrbelliner Rathaus. Sobald sie da sind, sollen sie aufgestellt werden.

Auch die Schilder fehlen noch. So soll es künftig am Eingang des Parks ein großes Schild geben – mit Hinweisen zu seiner Entstehungsgeschichte, den jahrelangen Bemühungen um seine Rekonstruktion und dem Herbststurm, der vor zwei Jahren auch in Protzen große Schäden anrichtete. „Das Interesse an dem Park ist sehr groß“, sagt Bärthel. Bis zum Herbst sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Einen Termin für die Eröffnung gibt es noch nicht.

Arbeiten am Teich enorm aufwändig

Ursprünglich war geplant gewesen, auch den ehemaligen Teich mit seiner kleinen Insel wiederherzustellen. Inzwischen sei jedoch klar, dass die Rekonstruktion des Teichs enorm aufwändig sei, sagte Bürgermeisterin Ute Behnicke. „Mit Entschlammen ist es nicht getan“, sagt sie. So müssten auch die Zu- und Abläufe neu angelegt werden. Die Gemeinde will sich deshalb erst in einem späteren Schritt um das Wiederanlegen des Teichs bemühen.

Der 3,5 Hektar große Park war nach 1823 angelegt worden. Allerdings war von dem Park zuletzt kaum noch was zu erkennen gewesen. Erste Pläne, das verwilderte Waldstück zu rekonstruieren, hatte es bereits vor mehr als zehn Jahren gegeben. Doch lange war unklar, wie sich das Projekt finanzieren lässt.

Mehr als 50 Bäume stürzten um

Im Juli 2017 hatte das Landesamt für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung schließlich Leader-Fördermittel zugesagt. Verzögert wurde das Projekt jedoch durch einen schweren Sturm im Oktober 2017. Mehr als 50 Bäume stürzten damals um – und mussten vor einer Rekonstruktion zunächst beseitigt werden.

Die Schweriner Landschaftsarchitektin Ewa de Veer hatte die Pläne erarbeitet, nach denen jetzt alte Wege neu angelegt und Sichtachsen freigeschlagen wurden. Auch der Fehrbelliner Kurfürstenpark soll auf Grundlage ihrer Pläne nach historischem Vorbild erneuert werden. Die Gemeinde hofft, auch für den Kurfürstenpark Leader-Fördermittel zu bekommen. Ein entsprechender Antrag war Ende 2018 gestellt worden. Noch allerdings, so Behnicke, sei nichts entschieden.

 

Von Frauke Herweg

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