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Fehrbellin Neues Gerätehaus: Arbeiten beginnen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Neues Gerätehaus: Arbeiten beginnen
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15:33 27.08.2018
Das alte Gerätehaus ist zu klein geworden. In Wustrau soll in den kommenden Monaten ein neues entstehen.
Das alte Gerätehaus ist zu klein geworden. In Wustrau soll in den kommenden Monaten ein neues entstehen. Quelle: Peter Geisler
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Wustrau

In Wustrau beginnen am Dienstag die Aushubarbeiten für das geplante neue Feuerwehrgerätehaus. Geplant ist, noch in diesem Jahr den Rohbau zu errichten. „Natürlich hängt der Fortschritt der Arbeiten auch vom Wetter ab“, sagte Vizebürgermeister Carsten Kreikenboom. „Das Dach sollte noch in diesem Jahr gebaut werden, damit wir den Rohbau winterfest bekommen.“

Die Gemeinde hofft bei dem 1,15-Millionen-Euro-Projekt auf Fördermittel vom Land. Noch liegt eine Zusage dafür nicht vor. Fehrbellin fängt trotzdem an zu bauen. „Wir brauchen dieses Gerätehaus.“

Platz für drei Fahrzeuge

Das neue Depot soll Platz für drei Fahrzeuge der Feuerwehreinheit Wustrau-Altfriesack-Langen bieten. Außerdem wird es Schulungsräume und Umkleiden für Erwachsene und Jugendliche sowie Lagerflächen und ein Büro für den Einsatzleiter geben. Auch eine Küche ist geplant.

Das bisherige Gerätehaus in Wustrau war für die fusionierte Feuerwehreinheit zu klein geworden. So bot das Depot unter anderem nicht den geforderten Platz für das neue Fahrzeug, das die Wehr im vergangenen Jahr bekommen hatte. „Wenn wir jetzt bauen, wollen wir zukunftsfähig bauen“, sagte Kreikenboom.

Alte Halle musste abgerissen werden

Das neue Gerätehaus soll auf dem Eckgrundstück von Weinbergsweg und Ernst-Thälmann-Straße entstehen. Um dort Platz zu schaffen, hatte die Gemeinde in den vergangenen Woche zunächst eine alte Halle abreißen müssen. Die Halle hatte zuletzt als Lagerfläche gedient. Die Abrissarbeiten waren am Montag abgeschlossen worden.

Fehrbellin hatte mit dem Bau des neuen Gerätehauses eigentlich schon im vergangenen Jahr beginnen wollen. Weil das Land die erhofften Fördermittel jedoch nicht zusagte, hatte die Gemeinde eines ihrer größten Investitionsvorhaben absagen müssen. Als das Land neue Fördermittel in Aussicht stellte, bemühte sich Fehrbellin erneut um Geld. Das Gerätehaus sei dringend notwendig, sagte Kreikenboom. Auch ohne Fördermittel würde die Gemeinde bauen müssen.

Von Frauke Herweg