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Fehrbellin Unfall bei Fehrbellin: drei Verletzte, hoher Schaden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin

Autobahn 24 bei Fehrbellin: Langer Stau nach Unfall

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15:30 23.08.2020
Nichts ging mehr: Auf der A24 (hier an der Anschlusstelle Fehrbellin) kam es am Sonnabend zu einem kilometerlangen Stau. Quelle: Frauke Herweg
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Fehrbellin

Nach einem schweren Unfall an der Anschlussstelle Kremmen kam es am Sonnabend zu einem fast 20 Kilometer langen Stau auf der Autobahn 24 in Richtung Berlin. Die Polizei hatte die Autobahn nach einer Sperrung gegen 13 Uhr wieder freigegeben. Doch auch eineinhalb Stunden später staute sich der Verkehr noch bis zur Anschlussstelle Neuruppin Süd.

Ursache für den Stau war ein schwerer Unfall, der sich nach Angaben der Autobahnpolizei Walsleben gegen 11.25 Uhr an der Anschlussstelle Kremmen ereignet hatte.

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Der 43 Jahre alte eines Volvo fuhr auf dem rechten Fahrstreifen und musste im Bereich einer Arbeitsstelle verkehrsbedingt fast bis zum Stillstand bremsen.

Audi-Fahrer war offenbar zu dicht aufgefahren oder abgelenkt

Das bemerkte laut Polizei der hinter ihm fahrende, 38 Jahre alte Audi-Fahrer zu spät, trat voll auf die Bremse und wich nach links aus. Dort konnte ein auf der linken Spur fahrender, 67 Jahre alter Mercedes-Fahrer Benz nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr dem Audi ins Heck.

Dadurch geriet der Audi ins Schleudern, drehte sich um die Hochachse und stieß seitlich gegen den Volvo.

Bei dem Unfall wurden der 38 Jahre alte Unfallverursacher sowie seine 26 Jahre alte Beifahrerin und der 67 Jahre alte Mercedes-Fahrer laut Polizei leicht verletzt. Sie wurden zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Alle drei Autos konnten nach dem Unfall nicht mehr weiterfahren und mussten geborgen werden. Es entstand ein Gesamtschaden von etwa 55 000 Euro.

Autofahrer weichen über Fehrbellin aus

Um dem Stau auszuweichen, nahmen viele Autofahrer die Autobahnabfahrt Neuruppin Süd. Auch auf der Landesstraße 16 nach Fehrbellin staute sich zeitweise der Verkehr.

Korrektur:

In einer früheren Version hieß es, zwei der drei verletzten Autoinsassen wären schwer verletzt worden. Die Polizei sprach am Sonntag nun aber von drei Leichtverletzten.

Von maz-online.de