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Fehrbellin Fehrbellin: Bauarbeiten nähern sich dem Ende
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18:15 03.09.2019
Die neue Brücke an der Autobahnabfahrt Fehrbellin wurde direkt neben der alten gebaut. Quelle: Reyk Grunow
Fehrbellin

Autofahrer können demnächst aufatmen: In den nächsten Wochen wird sich die Zahl der Verkehrsbehinderungen rund um die Autobahnabfahrt Fehrbellin deutlich verringern. Auf mehreren Baustellen nähern sic die Arbeiten dem Ende.

Die private Havellandautobahn-Gesellschaft hat die Abfahrt Fehrbellin in den vergangenen Monaten völlig umgekrempelt. Unter anderem hat das Unternehmen auf beiden Seiten der A24 je einen großen Kreisverkehr gebaut. Die sollen es für Autofahrer sicherer machen, auf die Landesstraße abzubiegen, wenn sie von der Autobahn kommen.

Seit Mai laufen die Bauarbeiten für die beiden Kreisverkehre. Autofahrer werden seitdem im großen Bogen um die Baustellen herumgeleitet. Die vielen rotweißen Absperrungen haben teilweise für Verwirrung gesorgt, wo Autos eigentlich entlangfahren können.

Thomas Stütze ist der technische Geschäftsführer der privaten Havellandautobahn-Gesellschaft, die die A24 im Auftrag des Bundes bis Ende 2022 neu baut. Quelle: Reyk Grunow

Das soll, demnächst vorbei sein. Die beiden Kreisel sind so gut wie fertig und sollen in den nächsten Tagen in Betrieb gehen, sagt Thomas Stütze, der technische Geschäftsführer der Havellandautobahn-Gesellschaft. Ein genaues Datum konnte er zuletzt noch nicht nennen.

A 24 vom 27. bis 30. September gesperrt

Zwischen den beiden Kreiseln hat die Autobahn-Gesellschaft auch eine neue Brücke errichten lassen, parallel zur bisherigen. Die alte Überführung soll von Freitag, 27. September, bis Montag, 30. September, 5 Uhr abgerissen werden. In dieser Zeit ist die A24 zwischen Neuruppin Süd und Kremmen dann gesperrt, und der Verkehr wird über Landstraßen umgeleitet.

Damit die bisherige Brücke weichen kann, muss die neue jedoch erst einmal fertiggestellt sein. Kurz vor dem geplanten Abrisstermin geht sie in Betrieb. Und mit ihr aller Voraussicht nach die beiden Kreisel.

Ebenfalls im September könnte eine weitere Baustelle fertig werden, die der Ortsdurchfahrt in Tarmow. Dort sind die Baufirmen offenbar schneller als erwartet. Bisher war geplant, die Arbeiten im November zu beenden. So lange müssen Autofahrer aber wohl nicht warten. Dann wäre immerhin die Landstraße von Fehrbellin nach Kremmen wieder ohne großen Umweg zu benutzen.

Das Betonwerk aus Stöffin steht gerade in Borgsdorf

Erst wenn die alte Autobahnbrücke bei Fehrbellin abgerissen ist, können die letzten Meter der neue A 24-Fahrbahn in Richtung Berlin dort fertiggebaut werden. Die neue Autobahn ist mit 31,5 Metern ein wenig breiter als die bisherige. Ein Teil der alten Brücke ist den Baumaschinen deshalb im Weg.

Da die Betonarbeiten zurzeit auf der 24 ohnehin nicht weitergehen können, wurde das Mischwerk bei Stöffin vorübergehend abgebaut, sagt Thomas Stütze. Es mischt zurzeit bei Borgsdorf den Beton für die Fahrbahn der A 10. Demnächst werden die Anlagen von dort aber wieder nach Stöffin verlegt.

Von Reyk Grunow

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