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Fehrbellin Neue Paddel-Rundtour durchs Rhinluch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Neue Paddel-Rundtour durchs Rhinluch
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00:19 15.06.2018
Paddeln in schöner Natur: Fehrbellin will mit einem Paddel-Rundkurs mehr Wassertouristen anlocken. Quelle: peter Geisler
Fehrbellin

Die Gemeinde Fehrbellin will einen 30 Kilometer langen Kanu-Rundkurs mit Umtragestellen und Rastplätzen ausstatten. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen, kündigte Vizebürgermeister Carsten Kreikenboom an. „Spätestens zur Saison 2020 sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.“

Wassertouristen und Ausflügler können auf dem Rundkurs über Fehrbellin, Tarmow, Hakenberg, den Bützsee, Wustrau, den Mühlenrhin und den Rhin wieder zurück nach Fehrbellin paddeln. Damit Kanufahrer diese Rundtour gut bewältigen können, will die Gemeinde an zwei Wehren zwischen Fehrbellin und Dammkrug sowie hinter dem Fehrbelliner Rathaus zwei Umtragestellen einrichten.

Die Böschung am Kanalufer unweit des Rathauses sei sehr hoch, so Kreikenboom. Eine Treppe und eine Bootsrutsche sollen den Wassertouristen helfen, den Hang zu erklimmen. Auch bei Wustrau sind Umbauten nötig. Beim Übergang vom Ruppiner See zum Wustrauer Rhin müssen die Wassertouristen eine längere Strecke zu Fuß überwinden. Ein Bootswagen soll die Passage dort erleichtern.

An zehn Punkten soll es Rastplätze geben

Das bereits abgestimmte Konzept für den Rundkurs weist zehn Punkte aus, an dem Kanufahrer künftig rasten können. Komplett ausgestattete Biwakplätze gibt es bereits in Linum und Altfriesack. Die Gespräche für weitere Rastplätze seien noch nicht abgeschlossen, so Kreikenboom. „Das ist noch nicht im Detail geplant.“

Fehrbellin erhofft sich aus dem Ausbau des Rundkurses einen kräftigen Zuwachs an Wassertouristen. „Das Potenzial ist da“, sagt Kreikenboom. „So viele Rundkurse gibt es in Deutschland nicht.“ Kanufahrer könnten rund um Fehrbellin durch größtenteils unberührte Natur paddeln. Neben einer großen Runde sei auch eine kleine Tour nur bei Fehrbellin möglich. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal.“

Fehrbellin hofft auf Fördermittel

Ende März hatten die Gemeindevertreter den Weg für die Arbeiten an dem Rundkurs frei gemacht. Die Gemeinde veranschlagt die Kosten mit etwa 169 000 Euro. Der Löwenanteil der Kosten soll über Fördermittel aufgebracht werden. Bis Ende des Monats, so hofft Kreikenboom, ist ein entsprechender Fördermittelantrag auf den Weg gebracht.

Der geplante Rundkurs führt auch durch das Naturschutzgebiet „Oberes Rhinluch“. Im vergangenen Jahr hatten sich die Projektmacher bereits mit Vertretern des Naturschutzes und der Wasserinitiative Nordbrandenburg sowie möglichen Fördermittelgebern getroffen, um eventuelle Probleme möglichst früh zu erkennen. Bedenken habe es damals nicht gegeben, sagt Kreikenboom. „Alle waren sehr begeistert.“

Von Frauke Herweg

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