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Fehrbellin Fehrbellin ist sportlichste Gemeinde im Land
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Fehrbellin ist sportlichste Gemeinde im Land
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14:39 27.10.2019
Ministerin Britta Ernst (l.) und Daniel Tripke vom Kreissportbund (r.) übergaben die Auszeichnung am Sonnabend in Lentzke an Bürgermeisterin Ute Behnicke (2.v.l.). Quelle: Reyk Grunow
Lentzke

Wahrscheinlich hat Fehrbellin den Titel schon seit Jahren verdient. Aber „sportlichste Gemeinde im Land Brandenburg“: „Wir hatten uns das nicht zugetraut“, räumt Bürgermeisterin Ute Behnicke ein.

Daniel Tripke, der Vorsitzende des Kreissportbundes Ostprignitz-Ruppin, hatte die Fehrbellin in den vergangenen Jahren mehrfach bedrängt, doch bitte eine Bewerbung um den Titel einzureichen. Vielleicht war es die Bescheidenheit, die die Gemeinde bisher abgehalten hat.

In diesem Jahr hat Fehrbellin schließlich seine Unterlagen beim Land eingereicht. Und sofort lagen die Fehrbelliner auf der Liste der Bewerber ganz vorn. Am Sonnabend überreichte Brandenburgs Sportministerin die Urkunde für die sportlichste Gemeinde 2019 im Land Brandenburg an die Bürgermeisterin.

Elf Bewerber aus dem gesamten Land

Ute Behnicke hatte sich dafür eine der großen Sportereignisse in ihrer Gemeinde ausgesucht, wenn auch in einem Bereich, der eher zu den Nischensportarten zählt. Ministerin Ernst, Daniele Tripke und Ute Behnicke trafen sich beim 14. Voltigierturnier in Lentzke.

Elf Orte aus dem gesamten Land hatten sich 2019 um den Titel bemüht, den das Land inzwischen zum 19. Mal vergibt. „Wir wissen, dass wir sportlich sind“, sagt Ute Behnicke. Trotzdem hatte sie sich keine echten Chancen in dem Wettbewerb erhofft.

19 Vereine mit 1360 Mitgliedern

Daniel Tripke war sich da schon sicherer. „Was die Fehrbelliner leisten, ist schon etwas besonderes“, sagt der Chef des Kreissportbundes. 19 Sportvereine gibt es in der Gemeinde. Von den 9012 Einwohner sind 1360 Mitglied in einem Sportverein. Das entspricht mehr als 15 Prozent aller Fehrbelliner.

Für Brandenburg ist das ein hervorragender Wert, betonte Ministerin Britta Ernst: Mit Fehrbellin hat die Jury einen würdigen Preisträger gekürt.“

Brandenburg muss noch aufholen

Im Vergleich mit den anderen ostdeutschen Bundesländern versucht die Mark seit Jahren aufzuholen. Im Durchschnitt sind in den neuen Bundesländern noch mehr Menschen in einem Sportverein organisiert als in Fehrbellin. 2018 lag der Organisationsgrad, wie es in der Fachsprache heißt, bei 15,77 Prozent; in Brandenburg lag er dagegen nur bei 13,95 Prozent. Aber das Land holt auf.

Doch dafür braucht es jemanden, der sich darum kümmert. Fehrbellin tut das. Seit Jahren gibt die Gemeinde viel Geld für ihre Sportvereine aus, sagt Ute Behnicke. Am Sonnabend kamen weitere 5000 Euro hinzu – das Preisgeld für die Auszeichnung des Landes.

Von Reyk Grunow

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