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Fehrbellin Fehrbellin will mehr Radwege
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17:34 25.09.2019
Pause in Langen: Ende August hatten Radler für sichere Verbindungen nach Wustrau demonstriert. Quelle: Frauke Herweg
Fehrbellin

Fehrbellin will sich für den Bau von weiteren Radwegen stark machen. So soll die Luchchaussee zwischen Linumhorst und dem Abzweig Zietenhorst zum Radweg ausgebaut werden.

Zugleich will sich die Gemeinde beim Land für den Bau eines Radweges entlang der Landesstraße L 16 zwischen Linum und der Flatower Kreuzung einsetzen. Beide Abschnitte könnten Teil einer Radwegeverbindung zwischen Linum und Kremmen sein, die seit Monaten von einer Bürgerinitiative gefordert wird.

Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss hatten die Fehrbelliner Gemeindevertreter am Dienstagabend einstimmig gefasst. Sie wollen auch die Forderungen einer Wustrauer Bürgerinitiative unterstützen, die sich für Radwege von Langen nach Wustrau sowie von Altfriesack bis nach Radensleben einsetzt.

Dafür will die Gemeinde beim Land den Bau von Radwegen entlang der Landesstraße L 164 beantragen. Wie erfolgreich die Gemeinde damit ist, ist allerdings offen. Möglich wäre nach Einschätzung der Gemeinde auch, einen kommunalen Wirtschaftsweg von der Flatower Straße in Wustrau bis zur Gemarkung Langen auszubauen. Zumindest ein Teilstück der von der Bürgerinitiative geforderten Route wäre dann realisiert.

Radweg für Schüler

Dieter Sarnow (Linke) forderte auch einen Radweg entlang der L 165 zwischen Manker, Protzen und Walchow. „Die Wichtigkeit für einen Radweg ist dort ähnlich hoch“, sagte er. „Gerade wenn man an Schüler denkt, die mit dem Rad nach Fehrbellin zur Schule wollen.“ In den am Dienstag gefassten Grundsatzbeschluss wurde Sarnows Forderung zunächst nicht aufgenommen. Die Mitglieder des Ausschusses für Energie, Umwelt und Tourismus wollen zunächst darüber beraten.

Die Initiative für einen Radweg zwischen Linum und Kremmen hat bisher 2200 Unterschriften gesammelt. Die Initiative für Radwege von und nach Wustrau hatte ähnlich viele Unterstützer. Die Initiative will ihre Unterschriften demnächst im Potsdamer Landtag übergeben.

Von Frauke Herweg

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