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Fehrbellin Fotoausstellung von Günter Rieger im Café Constance
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Fotoausstellung von Günter Rieger im Café Constance
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10:32 11.08.2019
Der Karwer Verleger Günter Rieger eröffnet im Wustrauer Café Constance gemeinsam mit Constance-Wirtin Ingelore Radke seine Fotoausstellung über das Ruppiner Land. Quelle: Regine Buddeke
Wustrau

Dass Günter Rieger einen Blick für seine Region hat, beweist er nicht nur in gemalten Bildern sondern auch in Fotografien. Seit Samstag zeigt das Wustrauer Café Constance eine Auswahl seiner Arbeiten, 40 Gäste kamen zur Vernissage.

Eine Herde Pferde grast auf einem der Fotos, der Nebel, der vom Boden aufsteigt, ist fast mit Händen zu greifen, hinter einer Baumreihe sieht man die aufgehende Morgensonne. Ein stimmungsvoller Hingucker. „Ein wunderbares Bild“, lobt Constance-Betreiberin Ingelore Radke, die den Verleger aus Karwe häufig zu Gast hat – als Aussteller oder Referent.

Günter Rieger ist oft im Café Constance zu Gast

„Ich bin so oft auf dieser Straße gefahren – und irgendwann standen die Pferde genau richtig und die Sonne auch. Da habe ich dann angehalten – Gott sei Dank war niemand hinter mir“, erzählt Rieger die Geschichte des perfekten Bildes. Streng genommen ist es keine Landschaft aus dem Ruppiner Land, wie die Ausstellung titelt, sondern eine aus dem Löwenberger Raum.

„Aber das hat ja zur alten Grafschaft Ruppin gehört“, weiß Rieger und immerhin gehe es im Fontane-Jahr um ebenjene. Denn auch Constance reihe sich, so Ingelore Radke, in den Reigen der Fontane-Feiern ein. Die erwanderten oder erfahrenen Impressionen Günter Riegers sprechen eine klare schöne Sprache.

40 Gäste kamen zur Vernissage

„Fontane ist ja in Wustrau nicht eben wohlgelitten“, erzählt Günter Rieger. Immerhin habe der märkische Wanderer den letzten Landrat tüchtig schlechtgeredet in seinem Kapitel. „Aber ich bin sicher – hätte er Constance je getroffen, die beiden hätten sich umarmt.“ Zumindest habe die Erwähnung Wustraus dazu geführt, dass es in all den Jahren jede Menge Besucher ins Zietendorf verschlagen hat. „Und viele kommen wegen des Constance-Hauses“, sagt Rieger über das 1908 errichtete Gebäude, das Graf von Zieten-Schwerin seiner Frau schenkte. reb

Von Regine Buddeke

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