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Fehrbellin 70 Trödelstände für 500 Gäste
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin 70 Trödelstände für 500 Gäste
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15:50 29.09.2019
Der 6. Trödelbasar bei Deadland in Protzen war sehr gut besucht. Quelle: Peter Lenz
Protzen

Hier ein altes Fernsehgerät, dort eine antike Schreibmaschine oder das Kaffeeservice aus Omas Zeiten. Mehr als 70 Anbieter waren am Samstag nach Protzen gereist, um beim Trödelmarkt auf dem Gelände des Vereins Deadland dabei zu sein.

Unter ihnen war auch der aus Kerzlin stammende Michael Hinz, der alte Schellackplatten verkaufte. Dabei gehen die meisten zwischen einem und fünf Euro über den Tisch.

Plattenhändler Michael Hinz mit seinem Sohn Niklas. Quelle: Peter Lenz

Aber auch eine ganz besondere Platte konnte er in Protzen an den Mann bringen: Für seine aus dem Jahr 1910 stammende Platte mit dem Ave Maria einer russischen Hofsängerin konnte Michael Hinz 35 Euro erzielen.

Fred Scheinknecht aus Stöffin bietet Modelleisenbahnen der Spur Null an. Quelle: Peter Lenz

Aber auch Fred Scheinknecht ist immer wieder auf dem Protzener Markt zu finden. Dem Händler aus Stöffin haben es die Modelleisenbahnen der Spur Null angetan. Etliche Loks und Waggons dieser Spurbreite stehen in seiner Auslage zum Verkauf bereit.

Tolles Team: die Organisatoren Uwe Sickinger (links) und Detlef Köppen. Quelle: Peter Lenz

Eine andere Händlerin lobt derweil die Organisation, die die beiden Vereinsmitglieder Detlef Köppen und Uwe Sickinger übernommen hatten. Händler und Besucher schätzen die freundliche Atmosphäre in Protzen.

Bis zum frühen Nachmittag haben weit mehr als 500 Gäste den Trödelmarkt besucht. Die Veranstalter sorgten für Gegrilltes und die Frauen vom Inselverein boten selbst gebackenen Kuchen an. Der Erlös von mehr als 800 Euro soll zu 100 Prozent in das Dorfschulmuseum gehen.

Die freundliche Bewirtung brachte 800 Euro. Das Geld soll für das Museum gespendet werden. Quelle: Peter Lenz

Leider bereitete ein starker Regenguss mit stürmischen Böen dem gemütlichen Treiben gegen 14 Uhr ein jähes Ende. Nur wenige Hartgesottene hielten aus und blieben noch ein Stündchen länger.

Ein Händler mit antiken Glasflaschen. Quelle: Peter Lenz

Von Peter Lenz

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