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Fehrbellin Hoffnungstaler Werkstätten feiern Neptunfest
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Hoffnungstaler Werkstätten feiern Neptunfest
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15:33 05.06.2019
Große Sause: Nach dem Einzug von Neptun und seiner Meerjungfrau wurde gefeiert. Quelle: Frauke Herweg
Dreibrück

Ein kräftiger Spritzer Wasser, ein Schluck grüner Brühe – schon ist Nemo getauft. Die Beschäftigten der Hoffnungstaler Werkstätten in Dreibrück haben am Mittwoch ein Neptunfest gefeiert. Mit allem, was zu einem Neptunfest dazugehört – Namenstaufen, Wasserspiele und Neptuns Häscher.

Namenstaufe mit einem Schluck grünen Wassers. Quelle: Frauke Herweg

50 Beschäftigte arbeiten derzeit in den Werkstätten im äußersten Südosten des Landkreises. Vor gut eineinhalb Jahren hatten sich die Werkstätten um einen Anbau vergrößert. Seitdem können sich Beschäftigte auch für einen Einsatz in der Nähwerkstatt entscheiden. Dort werden derzeit vor allem Taschen und Beutel hergestellt.

Bereichsleiter Martin Sauerer sucht nach Kooperationspartnern, die die Beutel ihren Kunden anbieten. Interessenten für die Beutel gibt es bereits – eine Bäckerei in Nauen oder der Laden der Biomolkerei der Hoffnungstaler Werkstätten in Biesenthal (Barnim), der ebenfalls Brot verkauft.

Beutel mit Geschichte der Näherin

Auf Märkten werden auch Beutel verkauft, die sich wie ein Rucksack auf dem Rücken tragen lassen – modische Hipsterbeutel. „Jeder dieser Beutel hat seine Geschichte“, sagt Sauerer. Kleine Pappkärtchen geben mit einem Foto und einem kurzen Text Auskunft über die Näherin, die den Stoff zugeschnitten, den Beutel genäht und seine Saumkanten gesäubert hat. „Es ist uns wichtig, dass die Menschen wissen, wer diesen Beutel hergestellt hat“, sagt Sauerer. „Wir wollen zeigen, dass wir eine Behindertenwerkstatt sind und gute Qualität abliefern.“

Vier Beschäftigte arbeiten in der neu gegründeten Nähwerkstatt. Doch nicht alle sitzen an der Nähmaschine. Wer gerne häkelt, ist ebenfalls willkommen. „Jeder soll das machen können, was er gut kann“, sagt Sauerer.

Die 2010 eröffneten Werkstätten können heute in Dreibrück 60 Plätze anbieten. „Nicht alle sind derzeit belegt. „Wir wollen weiter wachsen“, sagt Sauerer. Beschäftigte arbeiten – außer in der Nähwerkstatt –in der industriellen Montage, im Garten- und Landschaftsbau oder in der Gebäudereinigung.

 

Von Frauke Herweg

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