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Fehrbellin Perschall will Bürgermeister in Fehrbellin werden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Perschall will Bürgermeister in Fehrbellin werden
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18:49 03.06.2019
Mathias Perschall (SPD) Fehrbellin will neuer Bürgermeister der Gemeinde Fehrbellin werden. Quelle: Steffen Keller
Fehrbellin

Mathias Perschall will Bürgermeister der Gemeinde Fehrbellin werden. Der 42-jährige SPD-Mann ist der erste, der seinen Hut für die Wahl im Herbst in den Ring wirft.

Die anderen Parteien oder politischen Gruppen der Stadt haben bislang keine Kandidaten ernannt. Das haben die Christdemokraten, Die Linke, Die Grünen sowie die Vereinigung „Starke Dörfer“ auf MAZ-Anfrage bestätigt. Sie sagen auch nicht, ob sie noch Bewerber ernennen wollen. Auch Einzelbewerber gibt es noch keine. Die Kandidaten haben allerdings auch noch Zeit: Die Frist läuft am 27. Juni ab.

Kein schneller Entschluss

Die aktuelle Amtsinhaberin Ute Behnicke (parteilos) hat erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben, dass sie bei der im September anstehenden Wahl nicht mehr antreten wird. Die 52-Jährige will aus gesundheitlichen Gründen auf eine weitere Kandidatur verzichten (die MAZ berichtete).

Ein schneller Entschluss, dass er Ute Behnicke gerne im Amt beerben würde, sei es aber nicht gewesen, versichert Perschall. Seit einem Jahr schon habe er darüber nachgedacht – und sich auch als Gegenkandidat der Amtsinhaberin zur Wahl gestellt.

Kommunalwahlen abgewartet

Um sicherzugehen, dass er den nötigen Rückhalt in der Bevölkerung hat, wollte er aber die Kommunalwahlen abwarten. Das Ergebnis – er bekam die drittmeisten Stimmen bei der Wahl für die Fehrbelliner Gemeindevertretung – sei das Zünglein an der Waage gewesen, zu kandidieren.

Seit 2014 mischt der hauptberuflich als Vertriebsleiter einer großen Versicherungsgesellschaft Tätige in der Kommunalpolitik mit. Damals ist er als Parteiloser für die SPD in die Gemeindevertretung eingezogen.

Doch auch zuvor hat sich der gebürtige Fehrbelliner, der jetzt auch Parteimitglied ist, engagiert: als Elternvertreter in der Schule, als Vorstand in der Fußball-Sektion von SV 90 Fehrbellin, als Mitglied im Naturschutzbeirat des Kreises.

Perschall: Gemeinde sollte mehr investieren

Dass er nun in Fehrbellin richtig Gas geben und dafür sogar seinen Beruf aufgeben will, liege vor allem daran, dass er in der Gemeine einen „gewissen Stillstand“ verspürt. Klar habe Ute Behnicke einen „Superjob“ gemacht, sagt Peschall. Allerdings vor allem haushalterisch.

Aus seiner Sicht könnte die Kommune, die finanziell gut dasteht, aber auch teilweise mehr Investitionen wagen. Sie sollte es sogar, um gut für die Zukunft gerüstet zu sein. Größere Ausgaben oder ein Umdenken sei vor allem in den Bereichen Bildung, sanfter Tourismus oder Digitalisierung notwendig.

Von Celina Aniol

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