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Fehrbellin Neue Tarif-Runde zur Kakaofabrik
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14:55 02.01.2019
Im Sommer gab es einen Warnstreik bei der Kakaofabrik Fehrbellin. Quelle: Archivfoto: Peter Geisler
Fehrbellin/Berlin

Neuer Versuch im neuen Jahr: Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) verhandelt weiter mit der Kakaofabrik in Fehrbellin, damit es für die rund 100 Beschäftigten im Rhinstädtchen endlich einen Mantel- als auch einen Entgelttarifvertrag gibt.

Neue Runde in zwei Wochen

„Dafür streiten wir ja schon länger“, sagte am Mittwoch Leane Bressler von der NGG in Berlin. Demnach hatte es kurz vor Weihnachten eine erste Verhandlungsrunde gegeben, bei der erste Forderungen aufgestellt wurden. In zwei Wochen wollen die Tarifparteien ihre Gespräche fortsetzen. Ob und wann ein Ergebnis der Verhandlungen feststehen könnte, das ist noch unklar.

Das Ziel der Gewerkschaft sind höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten in der Kakaofabrik, die offiziell Tulip Cocoa FB heißt. Zudem sollen die Mitarbeiter nicht mehr „nach Nase“ bezahlt werden. Vielmehr soll es für die selbe Arbeit künftig auch einen einheitlichen Lohn geben. Das ist laut NGG bislang nicht der Fall.

NGG: bis zu 20 Prozent weniger Lohn

Derzeit erhalten die Beschäftigten in Fehbellin laut Gewerkschaft bis zu 20 Prozent weniger als Mitarbeiter in anderen Süßwarenbetrieben in Ostdeuschland, wie etwa bei Bahlsen oder Storck.

Die Geschäftsführung der Fehrbelliner Kakaofabrik hatte bislang stets auf die schwierige wirtschaftliche Lage des Unternehmens verwiesen, das bereits zwei Insolvenzen hinter sich hat.

In der Kakaofabrik, die im Jahr 1998 als „Rhinmühle“ eröffnet worden war, werden Bohnen von Kakao-Plantagen aus Westafrika, Ecuador, Jamaika und Indonesien geröstet, geschält und zu Kakaobutter sowie Kakaomasse verarbeitet.

Von Andreas Vogel

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