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Fehrbellin Sorgen um den Kranichplatz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Fehrbellin Sorgen um den Kranichplatz
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15:07 06.08.2018
Kraniche in Linum. Quelle: Cornelia Felsch
Linum

Den Rotbauchunken geht es gut. „Zum Glück“, sagt Sebastian Partzsch. Denn als sich die Dürreperiode im Frühjahr ankündigte, machten sich die Mitglieder des Landschaftsfördervereins Oberes Rhinluch große Sorgen um die streng geschützten Tiere, berichtet der Vorsitzende. Ihre Frage: Wird genug Wasser da sein, damit sich diese Amphibien fortpflanzen können? Jetzt – also viele Wochen, aber nur wenige Regenfälle später – steht fest, dass die Rotbauchunken es trotz der extremen Trockenheit geschafft haben, Nachkommen zu zeugen und diese auch überlebt haben.

Unkenteich extra bewässert

In dem sogenannten Unkenteich des Vereins seien jetzt sogar mehr Unken als sonst. „Die sind aus anderen Teichen zu uns abgewandert“, erzählt Partzsch. Denn während die anderen Wasserstellen in der Region im Laufe der Zeit immer weniger Wasser hatten, konnten die Landschaftsförderer ihr Gewässer mit Nass nachversorgen. Denn sie haben noch zwei weitere Teiche gepachtet und können so ein wenig die Wasserstände in den einzelnen Biotopen regulieren.

Kranich-Rastplatz in Gefahr

„Wir warten trotzdem jeden Tag auf Regen, viel Regen“, sagt der Vereinschef. Partzsch und seine Mitstreiter befürchten, dass durch den Wassermangel der große Schlafplatz der Kraniche im Linumer Teichgebiet gefährdet sein könnte. „Vielleicht werden die Flächen wieder vernässt werden müssen.“ Denn die Vögel brauchen eine gewisse Wassertiefe. Nur dann können sie rasten, ohne Angst vor Angreifern zu haben. Schon 2016, als der Sommer sehr regenarm war, zwackten die Naturschützer jeden Liter für das Teichgebiet ab, damit die Kraniche bei ihrem Herbstzug nach Norden auf dem Rastplatz gute Bedingungen vorfinden.

Von Celina Aniol

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