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Ostprignitz-Ruppin Feuerwehr bringt junge Kicker in Sicherheit
Lokales Ostprignitz-Ruppin Feuerwehr bringt junge Kicker in Sicherheit
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17:23 28.07.2015
Die Landessportschule in Lindow Quelle: Peter Geisler
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Lindow

Am frühen Dienstagmorgen brach aus bislang ungeklärter Ursache im Heizraum der Lindower Landessportschule ein Feuer aus. Die Feuerwehr konnte den Brand in einem Kellerraum in kurzer Zeit unter Kontrolle bringen. Parallel zu den Löscharbeiten ab 5.30 Uhr mussten 200 Teilnehmer und Betreuer eines internationalen Fußballturniers aus einem nahe liegenden Gebäude evakuiert werden. Nach Angaben der Polizei gab es keine Verletzten.

Die Lindower Feuerwehrleute waren bis etwa 9 Uhr vor Ort, sagte der Wehrleiter Manfred Mewes. Kriminaltechniker untersuchten danach den Brandort nach möglichen Ursachen für das Feuer. Der Schaden wird auf mehrere 100 000 Euro geschätzt.

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Kriminaltechniker untersuchen den Brandort

Die Polizei hat ein Strafanzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. Jedoch schließen die Kriminaltechniker derzeit auch einen technischen Defekt nicht aus. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen schwierig, da das Löschwasser am späten Mittag noch immer nicht abgelaufen war, sagte der Polizeisprecher Toralf Reinhardt.

Mehr als 100 Jugendliche aus 27 Ländern wollten im Sport- und Bildungszentrum Lindow an einem mehrtägigen Fußballturnier teilnehmen. Der Coca-Cola-Konzern hat für die nicht öffentliche Sportbegegnung den gesamten Schulkomplex anmieten lassen. Alle Angebote der Lindower Sportschule bleiben wegen der Großveranstaltung bis Freitag geschlossen.

Unklar ist, ob das nicht öffentliche Turnier noch fortgesetzt werden kann. Beim Sport- und Bildungszentrum war am Dienstag auf Nachfrage niemand zu erreichen. Der Betriebsleiter des Sport- und Bildungszentrums, Hans Jürgen Noack, hatte zuvor erklärt, dass bei dem Turnier wegen der internationalen Besetzung besonders hohe Sicherheitsstandards erfüllt werden müssen. Um zu überprüfen, ob das Lindower Sport- und Bildungszentrum diesen Ansprüchen genügen kann, war der Sicherheitschef von Coca-Cola eigens aus Atlanta nach Lindow gereist.

Von MAZonline

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