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Ostprignitz-Ruppin Händler wollen Kundenmeinung hören
Lokales Ostprignitz-Ruppin Händler wollen Kundenmeinung hören
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17:13 24.03.2017
Martin Bünning, Bernd-Dieter Hahn, Detlef Beuß und Falko Stephan (v. l.) präsentierten stolz die Urkunde der City-Offensive. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Groß war die Freude bei den Wittstocker Innenstadthändlern in der vergangenen Woche über die Platzierung bei der diesjährigen City-Offensive der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam. Ihre Idee zu einer Bewertung der Geschäfte durch die Kunden mittels eines Fragebogens hatte die Jury überzeugt, den Wittstockern in der Kategorie „Kampagnen“ den 3. Platz zuzugestehen.

Wie der Vorsitzende des Wittstocker Mittelstandsvereins, Detlef Beuß, erklärte, sollen Kunden ihre Bewertung zu den Themen „Freundlichkeit des Personals“, „Innendarstellung des Geschäfts“, „Umgang mit den Kunden“, „Sortimentauswahl“, „Schaufenstergestaltung“ und den „Gesamteindruck“ abgeben können. Weil das bereits ab Mai passieren soll, müssen nun rasch alle Vorbereitungen getroffen werden. So gaben die Organisatoren am Donnerstag einen Termin für eine Informationsveranstaltung bekannt. Diese soll am 24. April um 18.30 Uhr im Rathaussaal stattfinden. „Dann stellen wir die Offensive und das Konzept vor“, erklärte der Organisator des Wittstocker Händlerstammtisches, Bernd-Dieter Hahn. Der Leiter des IHK-Regionalcenters, Falko Stephan, bot zudem an, die Interessierten über Fortbildungskurse seiner Kammer zu informieren.

„Wir hoffen, möglichst viele Händler mit ins Boot holen zu können“, sagte Hahn. Denn die Bewertungsaktion helfe Händlern, neben einer engeren Kundenbindung, ihre Geschäfte und den Service noch ansprechender zu gestalten. Das Geschäft mit den besten Bewertungen erhalte dann eine Plakette als „bestes Geschäft des Jahres“ – für die werde unter anderem das Preisgeld von 1500 Euro verwendet. Zwar spiele es weniger eine Rolle, ob ein Laden nun 100 oder nur 50 Bewertungen erhalten habe. Allerdings sei ein Mindestmaß an Feedbacks der Fairness halber aber notwendig, betonte Falko Stephan. „Die Bewertung muss zudem möglichst objektiv erfolgen“, sagte Wittstocks Wirtschaftsförderer Martin Bünning. Über Details wolle man sich bis Ende April einigen. „Das Projekt wird die Attraktivität der Innenstadt erhöhen“, dessen ist sich Falko Stephan aber jetzt schon sicher.

Von Christian Bark

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