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Heiligengrabe Baustelle: Kommunikationsproblem mit den Anwohnern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Baustelle: Kommunikationsproblem mit den Anwohnern
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14:32 25.10.2019
Der Gehweg in der Dorfstraße in Königsberg ist seit mehr als einer Woche aufgenommen, neue Kabel liegen in der Erde. Quelle: Christamaria Ruch
Königsberg

Eine Baustelle in Königsberg sorgt für Unmut unter den Anwohnern. Der Gehweg in der Dorfstraße des Ortes ist auf mehreren hundert Metern aufgenommen. Ein tiefer Graben zieht sich dort entlang, neue Kabel liegen in der Erde. „Das geht schon mehr als eine Woche so, hier hat aber niemand eine Information erhalten.“ Das sagen drei Anwohner am Donnerstagnachmittag.

Grund der Arbeiten ist der Netzausbau des Stromversorgers Edis, wie eine MAZ-Nachfrage im Bauamt der Gemeinde Heiligengrabe ergibt. „Die Verkehrssicherheit muss sichergestellt werden und obliegt der Baufirma“, sagt Arno Beck beim Blick in die Akten. Beck ist bei der Gemeinde für die Bauüberwachung zuständig.

Elektroanlagen Kammeyer aus Meyenburg ist die beauftragte Baufirma. „Die Straßenverkehrsbehörde hat angeordnet, dass die ausführende Firma die Anwohner rechtzeitig über die Arbeiten informiert“, sagt Arno Beck.

Niemand hat die Informationen weitergegeben

„Wir sind von der Edis mit den Arbeiten beauftragt. Die Edis ist für die Kommunikation zuständig“, sagt wiederum Armin Schülke, Bauleiter bei Kammeyer, auf MAZ-Nachfrage.

Dem widerspricht Danilo Fox von der Presse- und Kommunikationsabteilung des Stromversorgers Edis: „Die bauausführende Firma muss die Anwohner informieren. Die Aussage der Gemeinde ist korrekt.“ Und: „Der Bauleiter hat mir mitgeteilt, dass er die unmittelbar betroffenen Anwohner informiert hat und dies auch wiederholt machen wird“, sagt Danilo Fox. Dennoch besteht offenbar ein Kommunikationsproblem, weil die unmittelbaren Anwohner ohne Information dastehen.

Der Netzausbau ist aufgrund zunehmender Ökostrommengen erforderlich, die in der Region Heiligengrabe in das Stromnetz der Edis eingespeist werden. Dies teilt Danilo Fox mit. „So auch im Bereich von Königsberg, wo derzeit auf knapp zwei Kilometer neue Mittelspannungskabel verlegt werden“, sagt Fox. Einerseits können dadurch vorhandene Freileitungen zurückgebaut werden und andererseits kann die Versorgungssicherheit in der Region weiter erhöht werden.

Die neue Trafostation am Lychweg wird ihren Standort dort finden, wo momentan die Baufahrzeuge stehen. Quelle: Christamaria Ruch

„In Königsberg ist aus diesem Grund außerdem der Ersatz einer Trafostation erforderlich“, so Fox. Die neue Transformatorenstation wird am Lychweg in Königsberg errichtet. Sie ersetzt die ältere Station gegenüber in der Dorfstraße. „Die neue Station ist durch die Netzleitstelle der Edis fernsteuerbar. Dadurch lassen sich eventuelle Ausfallzeiten bei Netzstörungen reduzieren“, sagt Danilo Fox. Im Laufe des ersten Quartals 2020 wird der Austausch voraussichtlich abgeschlossen.

Nach Rücksprache zwischen der Gemeinde und der Edis kommt der neue Standort der Trafostation am Lychweg zustande. „Wir haben mit der Edis dort einen neuen Standplatz gefunden. Zunächst war ein anderer Standplatz vorgesehen. Der neue kommt auch den Brandschützern entgegen“, sagt Arno Beck.

Von Christamaria Ruch

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