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Heiligengrabe Neues Bauland im Blick
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16:29 25.03.2019
Eigenheime Am Spatzenberg in Heiligengrabe. Quelle: Björn Wagener
Heiligengrabe

Auf das Problem fehlender Grundstücke für potenzielle Familien, die Eigenheime in der Gemeinde errichten möchten, weist Gemeindevertreter Robert Scholz aus Blandikow hin. Er möchte wissen, welche Ortsteile einen Flächenbedarf angemeldet haben und wandte sich mit dieser Frage auf der jüngsten Sitzung des Gremiums an Bürgermeister Holger Kippenhahn.

„Das sind Jabel, Papenbruch, Heiligengrabe und Liebenthal“, antwortete dieser. Gleichzeitig kamen aber auch von den Ortsvorstehern aus Blumenthal und Herzsprung Hinweise, dass sie ebenfalls weiteres Bauland begrüßen würden.

Gespräche scheiterten

„Wir haben mit Eigentümern und Institutionen gesprochen, aber es scheiterte immer an den Eigentumsverhältnissen“, sagte Bürgermeister Holger Kippenhahn.

Um in der Frage dennoch weiter zu kommen, werde für die Gemeinde eine Analyse angestrebt, die das Potenzial ausloten soll. Dabei soll geklärt werden, wo wie viele Bauplätze sinnvoll wären. Gleichzeitig müsse betrachtet werden, inwieweit die wirtschaftliche Kraft der Gemeinde ausreicht. Denn das Bereitstellen von neuem Bauland sei auch mit Kosten verbunden. In Auftrag gegeben werden könne diese Analyse aber nur dann, wenn die Gemeindevertreter dem zustimmen. Rund 20.000 Euro würde eine solche Analyse kosten.

Unterschiedliche Bedingungen

Bei der Betrachtung müssten die unterschiedlichen Lagen und Befindlichkeiten in den Ortsteilen berücksichtigt werden. Als Beispiel vergleicht Holger Kippenhahn Heiligengrabe – den größten Ortsteil – mit dem kleinen Rosenwinkel. „Wir haben in beiden Orten Zuzüge. Aber die Intention nach Rosenwinkel zu ziehen ist eine andere als wenn es um Heiligengrabe geht.“

Auch wenn in vielen Ortsteilen offenbar der Wunsch besteht, mehr Bauland anbieten zu können: Für Kippenhahn steht mit Blick auf die zu erwartenden Kosten eines fest: „Es wird nicht überall gleichzeitig etwas machbar sein.“ Vielmehr müsse man Schritt für Schritt vorgehen.

Hans-Heinrich Grünhagen, Vorsitzender der Gemeindevertretung, findet es jedoch grundsätzlich wichtig, dass sich die Gemeinde dieses Themas annimmt. „Wir müssen Raum schaffen für Leute, die herziehen wollen.“ Schließlich habe die Gemeinde im Gewerbegebiet Arbeitsplätze zu bieten, die einen Zuzug attraktiv machten.

Von Björn Wagener

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