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Heiligengrabe Passanten gelangen nun barrierefrei zum Gehweg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Passanten gelangen nun barrierefrei zum Gehweg
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14:59 05.11.2019
Mit dem Rollstuhl oder Kinderwagen kommen Passanten besser auf den Gehweg. Quelle: Christian Bark
Jabel

Der Ortsbeirat hatte sich schon länger dafür eingesetzt. Nun ist der Bordstein am Gehweg gegenüber der Bushaltestelle in der Wittstocker Chaussee abgesenkt worden. Das ganze war bereits im Oktober im Rahmen der Straßenunterhaltung durchgeführt worden, wie Arno Beck vom Bauamt der Gemeinde Heiligengrabe berichtet.

„Im vergangenen Jahr hätten wir das nicht machen können, weil Jabel da Umleitungsstrecke wegen des Kreisverkehrbaus in Wittstock gewesen war“, erklärt Arno Beck. Nun habe man den lange gehegten Wunsch von Ortsbeirat und Anwohnern erfüllt.

Nun ist die Bushaltestelle besser zu erreichen. Quelle: Christian Bark

„Vor allem ältere Bürger, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, haben schlecht die Bushaltestelle gegenüber erreichen können“, sagt Jabel Ortsvorsteher Fred Wehland. Auch der Weg rüber zum Friedhof oder Spielplatz sei über diesen Gehweg nicht barrierefrei erreichbar gewesen. „Insofern ist das eine wichtige Maßnahme gewesen“, lobt der Ortsvorsteher die Arbeit der Straßenbauarbeiter.

Tempo-30-Limit in Planung

Am morgigen Mittwoch soll in Jabel zudem eine Verkehrsbegehung mit Vertretern des Bauamts, der Polizei und der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises stattfinden, wie Arno Beck ankündigt. „Dabei prüfen wir, ob ein Tempo-30-Limit vom Ortseingang aus Richtung Wittstock bis mindestens zur Kreuzung hinter der Bushaltestelle angeordnet werden muss“, erklärt der Bauamtsmitarbeiter.

Hintergrund des Vorhabens seien Beschwerden von Anwohnern und des Ortsbeirats über permanente Geschwindigkeitsübertretungen von Fahrzeugen innerorts. „Im Sommer haben wir eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt, deren Ergebnisse recht durchwachsen ausgefallen sind“, sagt Arno Beck. Letztlich müsse der Landkreis als Baulastträger die Maßnahme dann beschließen.

Fred Wehland begrüßt den Vorstoß. „Das Tempolimit müsste aber bis Ortsausgang Richtung Glienicke reichen“, sagt er. Gerade hinter der Kreuzung sei es für Anwohner aufgrund eines fehlenden Gehwegs unsicher. Ein solches Tempolimit kann aus Sicht des Ortsvorstehers aber sicher halfen, die Geschwindigkeit passierender Fahrzeuge im Ort erheblich zu beschränken.

Von Christian Bark

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