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Heiligengrabe Große Ehrung für Brunhilde Krause
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Große Ehrung für Brunhilde Krause
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16:28 08.01.2020
Brunhilde Krause (mitte) mit Schwester Dorothea Breit und Einrichtungsleiter Stephan Drüen beim Epiphaniasfest der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort in Heiligengrabe. Dort wurde Brunhilde Krause mit dem Kronenkreuz der Diakonie Deutschland ausgezeichnet. Quelle: Friedenshort
Heiligengrabe

Eine ganz besondere Ehrung gab es beim Epiphaniasfest der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort in Heiligengrabe in dieser Woche: Brunhilde Krause wurde für ihren außergewöhnlichen Einsatz mit dem Kronenkreuz der Diakonie Deutschland geehrt, das Einrichtungsleiter Stephan Drüen im Auftrag des Diakonischen Rates übergab.

Es begann 1972

Brunhilde Krause begann ihren Dienst bei der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort am 15. August 1972 als diakonische Kinderpflegerin. Später bildete sie sich zur Heilerziehungspflegerin fort. Bis zu ihrem Ruhestand ab 1. Januar 2016 war sie in verschiedenen Wohngruppen der Eingliederungshilfe tätig. Seitdem ist Brunhilde Krause auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung im Wohn-/Pflegebereich „Haus Friede“ in der sozialen Betreuung tätig.

Stets mit dem richtigen Blick

Darüber hinaus hat sie stets einen Blick auf Menschen außerhalb ihres Arbeitsbereiches. Immer wieder fährt sie ältere Dorfbewohner ehrenamtlich zum Arzt oder zum Einkauf. Gerne unterstützt sie in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft Menschen mit einer geistigen Behinderung bei der Gestaltung ihrer Freizeit. Außerdem hält sie Andachten und pflegt den Garten der Einrichtung. „Brunhilde Krause lebt ihr Leben ganz im Sinne der Diakonie. Sie ist sich stets ihrer Verantwortung für ihre Mitmenschen bewusst, sowohl innerhalb als auch außerhalb ihres Dienstes. Und darin war und ist sie stets ein Vorbild“, so Stephan Drüen.

Das Epiphaniasfest am 6. Januar eines jeden Jahres hat Tradition in der Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort in Heiligengrabe.

Fast 70 Gäste beim Fest

Diesmal wurden fast 70 Gäste aus der Region begrüßt. Sie erlebten

Bewohnerinnen aus der Eingliederungshilfe hatten ein Anspiel einstudiert. Quelle: Friedenshort

ein abwechslungsreiches Programm, durch das Stephan Drüen führte. Der Mitarbeiter-Chor erfreute mit Liedern, unter anderem zur Jahreslosung „Ich glaube; hilf meinem Unglauben“.

Zum gleichen Thema hatten Bewohnerinnen der Einrichtung ein passendes Anspiel vorbereitet. In ihrer Andacht ging Schwester Dorothea Breit, die früher die schwesternschaftliche Leitung in Heiligengrabe inne hatte und heute im Mutterhaus in Freudenberg tätig ist, ebenfalls auf die Jahreslosung ein und betonte: „Sicher ist die Tatsache: In seiner Weitsicht weiß Jesus Christus, was gut für uns ist. In all unserem Unvermögen dürfen wir wachsen und reifen im Vertrauen und Glauben.“ Außerdem berichtete Schwester Dorothea aus dem schwesternschaftlichen Leben im vergangenen Jahr.

Von MAZ

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