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Heiligengrabe Feuerwehrsenioren feiern beim Frühschoppen
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17:23 07.07.2019
Jörg Krüger blickte auf die Geschichte der Frühschoppen. Quelle: Foto: Bihler
Herzsprung

Auch im Alter wird das Leben als Feuerwehrmann nicht langweilig. Denn bei den Treffen der Seniorenkameradschaft hat man sich immer viel zu erzählen. Das war auch beim nunmehr 20. Frühschoppen der Alters- und Ehrenabteilung in Herzsprung am Sonntag so.

„Neben den Neujahrstreffen ist das immer unsere wichtigste Veranstaltung im Jahr“, sagte der Kameradschaftsvorsitzende, Jörg Krüger. Wie die vergangenen Jahre auch habe man sich wieder an der Herzsprunger Freilichtbühne getroffen, um gemeinsam zu feiern.

Staatssekretärin Katrin Lange war das erste Mal dabei. Quelle: Claudia Bihler

Die Musik dazu kam wie immer vom Wittstocker Blasorchester. „Wir erinnern dabei auch an den langjährigen Orchesterleiter Horst Thonack, durch den diese Auftritte damals erst zustande gekommen waren“, sagte Jörg Krüger.

Politiker würdigen Leistung der Senioren

Unter den Gästen befand sich neben altgedienten Feuerwehrleuten auch wieder Politprominenz wie die Linke-Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann, der CDU-Landtagsabgeordnete Jan Redmann und der Linke-Kreistagsabgeordnete Dieter Groß.

Altgediente Feuerwehrleute wie Günter Mikoleit aus Niemerlang waren dabei. Quelle: Claudia Bihler

Erstmals dabei war die SPD-Staatssekretärin aus dem Landesinnenministerium, Katrin Lange. Sie hatte sogar einen Kuchen mitgebracht. Auch so war es ihr wichtig, die Leistung der Feuerwehrsenioren zu würdigen. „Mein Opa hat immer gesagt, die Jungen sind schnell, aber die Alten kennen die Abkürzungen“, so die Staatssekretärin.

Und das war auch ein Thema des Treffens. „Die Zusammenarbeit über die Generationen hinweg steht immer wieder im Fokus“, sagte Heiligengrabes Gemeindewehrführer Mathias Jennrich. In vielen Einheiten beteiligten sich die „Alten“ auch an der Ausbildung der „Jungen“.

Gute Stimmung an der Freilichtbühne in Herzsprung. Quelle: Claudia Bihler

Eine aus Sicht des Gemeindewehrführers aber auch der Seniorenkameradschaft positive Gesetzesänderung ist das Anheben der Altersgrenze zum Eintritt in die Alters- und Ehrenabteilung. Die liegt nun bei 67, statt bisher 65 Jahren und je nach Gesundheitszustand auch darüber.

Das Wittstocker Blasorchester spielte wieder Sommermelodien. Quelle: Claudia Bihler

„Es gab schon Kameraden, die sich daraufhin reaktivieren lassen haben“, berichtete Vorstandsmitglied Klaus Krüger. Die Älteren könnten vielleicht nicht bei körperlich schweren Aufgaben aber immerhin bei der Koordination von Einsätzen, beim Funk oder Fahren der Fahrzeuge behilflich sein.

217 Mitglieder zählt die Seniorenkameradschaft nun in Wittstock und Heiligengrabe. „Die Zahl liegt immer stabil bei um die 200“, sagte Klaus Krüger. Geehrt wurden am Sonntag nicht nur Kameraden, wie etwa Gertrud Krüger, die vom Lösch- zum Oberlöschmeister befördert wurde, sondern auch die Kuchenbäcker.

Von Christian Bark

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