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Heiligengrabe Neue Frauenpower in der Gemeinde
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00:22 16.02.2019
Kämmerin Heike Manke (l.) und Bauamtsleiterin Verena Bieder sind seit Anfang dieses Jahres in der Gemeinde Heiligengrabe tätig. Quelle: Christamaria Ruch
Heiligengrabe

Mit Heike Manke und Verena Bieder hat die Gemeinde Heiligengrabe seit Anfang dieses Jahres zwei neue Führungskräfte. Manke ist als Kämmerin tätig und Bieder leitet das Bauamt.

Von Malchow nach Heiligengrabe

Die 46-jährige Heike Manke ist Verwaltungsfachwirtin und arbeitete fast 25 Jahre in der Stadtverwaltung im mecklenburgischen Malchow. Kämmerei, Kassenleitung und Haushaltsplanung gehörten dort zu ihren Schwerpunkten. „Ich habe ausreichend Erfahrungen gesammelt und wollte nun mehr Leitungsverantwortung übernehmen“, sagt sie zu ihrem Wechsel nach Heiligengrabe.

Sie ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in der Nähe von Malchow. Manke folgt auf Kämmerin Stefanie Klahn, die seit Ende 2018 in der Stadtverwaltung in Wittstock arbeitet.

„Der Haushalt für dieses Jahr steht, nun wird er am 26. Februar zur Beschlussfassung in der Gemeindevertretersitzung vorgelegt“, sagt Heike Manke. Damit kann sie nahtlos an die Arbeit ihrer Amtsvorgängerin anknüpfen, denn Klahn hatte den Haushalt noch fertig gestellt.

Haushaltsüberwachung und Controlling

Nun liegt Mankes Schwerpunkt zunächst auf den Jahresabschlüssen. „Der Abschluss für 2015 befindet sich in den Endzügen der Prüfung“, sagt sie. Die Jahresabschlüsse 2016 und 2017 gehen ab November 2019 in die Prüfung. Vor allem die Haushaltsüberwachung und das Controlling gehören zu Mankes Schwerpunkten.

Bundesweit wird bis 31. Dezember 2020 die Umsatzbesteuerung der öffentlichen Hand neu geregelt. Seit 2016 besteht dazu eine Übergangsfrist. „Das ist eine Zeitenwende, denn die gesamte Verwaltungstätigkeit wird dazu auf den Prüfstand gestellt. Die EDV muss umgestellt, und die Mitarbeiter müssen geschult werden“, sagt Manke.

Von Berlin nach Heiligengrabe

Bauamtsleiterin Verena Bieder tritt die Nachfolge von Andrea Asse an; sie wechselte im Herbst vergangenen Jahres in die Stadtverwaltung in Pritzwalk. Die 38-jährige Verena Bieder stammt aus Berlin, wuchs in Schleswig-Holstein auf und studierte in Berlin Architektur und Wirtschaftsingenieurwesen.

13 Jahre war sie in Berlin in der Projektsteuerung tätig. „Die Bauausführung macht mir Spaß und wie in der Projektsteuerung ist das eine gute Kombination aus Innen- und Außendienst“, sagt sie.

Mit dem Umbau des Pavillons in Heiligengrabe, den Projekten neues Feuerwehrgerätehaus in Zaatzke sowie Anbau an der Kita in Zaatzke bis hin zum Gehwegneubau in Papenbruch warten mehrere große Aufgaben auf Bieder. Für diese Maßnahmen laufen bereits die Ausschreibungen oder sie werden derzeit vorbereitet.

Viele kleine und große Projekte

Hinzu kommen viele kleinere Projekte. „Die kleinen wie die großen Projekte sind gleichermaßen wichtig“, sagt Bieder. „Ich möchte nichts über die Köpfe der Leute hinweg entscheiden, das ist oberste Priorität für meine Arbeit und ich möchte zugleich bei unterschiedlichen Meinungen alle mitnehmen“, sagt sie.

Großeltern lebten in Biesen

Mit einem Gerücht räumt sie auf: „Ich bin keine Rückkehrerin in die Region.“ Vielmehr stammten ihre Großeltern aus dem Wittstocker Ortsteil Biesen und verließen das Dorf nach 1945.

„Ich kenne die Prignitz aus meinen Besuchen, habe Wochenenden und Urlaube hier verbracht. Die Gegend ist schön und ich hatte auch vor, in die Region zu ziehen, wenn ich eine interessante Arbeit hier finde“, sagt sie. Dieser Plan ging nun auf.

Von Christamaria Ruch

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