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Heiligengrabe Dorfverein engagiert sich seit fünf Jahren
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00:06 23.01.2019
Ulrike Martz (l.) und Gisela Szramek freuen sich auf die Winterwanderung. Quelle: Christian Bark
Heiligengrabe

Es war der 23. Januar 2014, als sich der neue Verein „Dorfleben Heiligengrabe“ zu seiner Gründungsversammlung traf. Zuvor hatte Heiligengrabes Ortsvorsteher, Ulf Bumke, bei verschiedenen Leuten im Dorf angefragt, ob sie einem solchen Verein beitreten würden, wie sich der Vereinsvorsitzende, Christian Jungbluth, erinnert. Mit dem Ziel, den Ortsbeirat bei Veranstaltungen zu unterstützen.

„Damals waren wir sieben Gründungsmitglieder“, sagt die zweite Vorsitzende, Ulrike Martz. Die Gemeinnützigkeit habe von Anfang an in der Satzung gestanden. So sollen neben Heimat und Kultur auch der Austausch zwischen Alt und Jung gefördert werden.

2016: Christian Jungbluth und Sandra Städtke werben mit T-Shirt und eigenem Logo für den Verein Dorfleben Heiligengrabe Quelle: Christamaria Ruch

„Unsere erste Veranstaltung war das Maibaumaufstellen“, blickt Christian Jungbluth zurück. Das sei gleich gut bei den Heiligengrabern angekommen. Im Oktober 2015 habe dann die erste Halloween-Party in Heiligengrabe stattgefunden. Die sei von Jahr zu Jahr besser besucht gewesen.

Das Maibaumaufstellen war 2014 die erste große Veranstaltung des Vereins. Das kam gleich gut bei den Dorfbewohnern an. Quelle: Madlen Wirtz

Eine Fortsetzung soll es dem Vereinsvorsitzenden aber dieses Jahr nicht geben. „Wir wollen mal was Anderes ausprobieren“, kündigt Christian Jungbluth an. Stattdessen soll ein anderer Brauch, der aus den Vereinigten Staaten kommt, in Heiligengrabe Einzug halten: Thanksgiving.

Seit 2015 organisiert der Verein mit der Feuerwehr die Halloween-Feier. Dieses Jahr wird es keine geben. Quelle: Christian Bark

Beim Besuch einer Putenmastanlage in der Region habe man sich inspirieren lassen. Das Thanksgiving-Fest soll voraussichtlich am Samstag, 9. November, gefeiert werden.

Neben solchen und anderen Veranstaltungen sorgen die Vereinsmitglieder auch unter der Woche für Kurzweil bei den Dorfbewohnern. So findet jeden Donnerstag ab 13.30 Uhr im Raum der Kirchgemeinde ein Spielenachmittag statt, den Gisela Szramek betreut. „Seit diesem Jahr finden sogar zwei Skat- und Rommee-Turniere statt“, sagt sie. Das nächste Mal sei es am Samstag, 12. Oktober, geplant.

Seinen fünften Geburtstag möchte der Verein natürlich auch gebührend feiern. Und zwar am Samstag, 16. Februar, mit einer Winterwanderung. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Gemeindekirchenraum.

Die Wanderroute führt von dort über den Spatzenberg, Meisenweg und Dröbeln zurück zum Ausgangspunkt. Unterwegs werden die Teilnehmer Getränke, Snacks und andere Überraschungen erwarten.

13 Mitglieder sind derzeit dabei

Vor fünf Jahren ist der Verein „Dorfleben Heiligengrabe“ gegründet worden. Er organisiert Kulturveranstaltungen und den Austausch zwischen Jung und Alt.

13 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Das jüngste ist 26, das älteste 71 Jahre alt. darüber hinaus gibt es zahlreiche Helfer und Unterstützer im Dorf. Der Verein ist stets offen für neue Mitglieder.

Am 16. Februar will der Verein seinen fünften Geburtstag feiern. Außerdem stehen das Jahr über weitere Veranstaltungen wie der Dorfputz im Mai an.

Weitere Informationen zum Verein hier.

Nach der Wanderung geht die Feier im Gemeindekirchenraum weiter. Dort werden Kaffee- und Kuchen sowie Gegrilltes gereicht. Es gibt eine Feuershow, Streicheltiere und Kutschfahrten werden ebenfalls angeboten.

Im März widmen sich die Vereinsmitglieder dann wieder altbekannten Veranstaltungen wie der Frauentagsfeier, zu der es übrigens erneut eine Modenschau geben soll, sowie der Blutspende des Deutschen Roten Kreuzes. Am 30. April wird auf dem Spielplatz am Spatzenberg wieder der Maibaum aufgestellt.

Zuletzt lud der Verein im Januar zum Skat- und Rommeetournier. Im Oktober folgt das nächste. Quelle: Christian Bark

So gut und gerne viele Veranstaltungen auch im Kirchgemeinderaum oder dem der Feuerwehr stattfinden, freuen sich die Vereinsmitglieder doch sehr auf das neue Mehrzweckhaus. Das soll ab diesem Jahr im Pavillon an der Nadelbach-Grundschule entstehen.

„Das wäre ein toller Ort für uns“, sagt auch Gisela Szramek. Zumal sie dann mit ihren Kartenspielern ganz nah am Kinderhort wäre – was wiederum dem Austausch zwischen Alt und Jung zugute käme.

Von Christian Bark

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