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Heiligengrabe Ausschuss empfiehlt Vergabekriterien
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Ausschuss empfiehlt Vergabekriterien
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12:29 23.01.2019
Hauptamtsleiterin Christiane Hamelow stellte die Kriterien erneut zur Debatte. Quelle: Christian Bark
Heiligengrabe

Die Kitas in der Gemeinde Heiligengrabe sind so gut besucht, dass nicht für jedes Kind Platz in der Wunscheinrichtung der Eltern ist. Mit den Vergabekriterien für die Plätze hatte sich der Kulturausschuss der Gemeinde bereits im Mai vergangenen Jahres beschäftigt.

Die Mitglieder hatten dem Hauptausschuss sowie der Gemeindevertreterversammlung empfohlen, künftig das Geburtsdatum des Kindes als Kriterium zu berücksichtigen. Mit individuellen wollte sich der Kulturausschuss dann speziell beschäftigen. Das hatte Eltern wie Maik Koch aus Zaatzke jedoch nicht gereicht. Ihm war wichtig, dass Geschwisterkinder möglichst in dieselbe Kita gelangen. Die Gemeindevertreter hatten das Thema erneut an den Kulturausschuss gegeben, der sich am Dienstagabend noch einmal mit den Kriterien auseinandersetzte.

Dabei wurde die Bevorzugung von Geschwisterkindern erneut diskutiert. „Es wäre auch ungerecht, wenn ein nicht angemeldetes Geschwisterkind einem anderen angemeldeten Kind auf der Liste den Platz wegschnappen würde“, sagte Ausschussmitglied Olaf Stallknecht. Nur weil die Eltern wüssten, dass Geschwister ohnehin bevorzugt würden. Im Übrigen stelle sich die Frage, wie ein Geschwisterkind mit Blick auf Patchworkfamilien definiert sei.

Auf der anderen Seite konnten die Ausschussmitglieder den Frust der Eltern nachvollziehen, die

Der Kulturausschuss bestimmte Kriterien für die Warteliste: nämlich die Bevorzugung von Geschwisterkindern und das Geburtsdatum. Quelle: Christian Bark

ihre Kinder in zwei verschiedene Einrichtungen bringen und so längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen müssen.

Der Ausschussvorsitzende, Bernd Michael, fragte zudem, ob Geschwister nicht, wenn ein Platz in der Wunschkita frei werde, wechseln könne. Das wurde von den Sachkundigen Mitarbeitern bejaht.

Tatsächlich einigte sich der Ausschuss aber darauf, dass Geschwisterkinder auf den Wartelisten bevorzugt werden. Danach greife das Kriterium des Geburtsdatums. Das wolle man dem Hauptausschuss und den Gemeindevertretern auch so empfehlen.

Lob und Dank gab es für den Entschluss von Maik Koch, der mit im Publikum saß. „Dem will ich nichts Weiteres hinzufügen“, sagte er erleichtert.

Von Christian Bark

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