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Heiligengrabe Jugendliche wollen sich digital vernetzen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Jugendliche wollen sich digital vernetzen
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14:38 27.09.2019
20 Jugendliche aus dem Landkreis trafen sich zum Jugendforum in Blandikow. Quelle: Christian Bark
Blandikow

Die Jugendbeteiligung in den märkischen Kommunen ist seit dem vergangenen Jahr gesetzlich fest verankert. Wie die Jugendbeteiligung im Landkreis Ostprignitz-Ruppin bisher läuft und was noch optimiert oder gar ins Rollen gebracht werden muss, darüber diskutierten die Teilnehmer des 12. Jugendforums diese Woche in Blandikow. Mit dabei waren unter anderem 20 Jugendliche aus dem Raum Wittstock, Neuruppin, Heiligengrabe und Rheinsberg.

Die Jugendlichen näherten sich dabei in Workshops drei großen Themenkomplexen. So wollen sie sich künftig digital besser vernetzen. „Dafür gibt es bereits eine digitale Plattform im Internet“, informierte Reinhard Löcher von der Koordinierungs- und Fachstelle Partnerschaft für Demokratie des Landkreises. Er koordiniert das Jugendforum, das etwa zwei bis dreimal pro Jahr in verschiedenen Orten stattfindet. Die Plattform befinde sich in einer Testphase und solle demnächst von den Jugendlichen ausprobiert werden.

Uta Lauterbach fasste die Ergebnisse zusammen. Quelle: Christian Bark

„So können wir auch über die Distanz hinweg regelmäßig Kontakt halten und uns über Sachen abstimmen“, erklärte Reinhard Löcher. Denkbar wäre auch, verschiedene Themenbereiche auf der Plattform einzurichten oder lokale Gruppen.

Der Vorteil gegenüber sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram sei, dass die Jugendlichen dabei unter sich seien. Außerdem würden über die interne Plattform keine persönlichen Daten weitergegeben. „Wichtig ist, dass die Kids das Onlinejugendforum überhaupt annehmen“, betonte er.

Foren sollen über zwei Tage gehen

Einen weiteren Themenworkshop gab es zur Veranstaltungsform kommender Jugendforen. „Wir wollen das künftig in einem Block machen, wie die Demokratiewerkstätten“, sagte Uta Lauterbach, die für den Landkreis die Jugendbeteiligung ausbaut. Dann soll es neben Diskussionen und Workshops auch Übernachtungen und gemeinsame Feiern geben.

Sven Lippke und Lea-Sophie Hirschmüller sind als Jugendbeauftragter der Stadt Wittstock und dessen Stellvertreterin bestätigt worden. Quelle: Björn Wagener

Dritter Themenschwerpunkt war die Jugendbeteiligung im Landkreis. „Noch gibt es vielerorts zu wenige Möglichkeiten für junge Leute, sich in Politik und Gesellschaft einzubringen“, sagte Uta Lauterbach. Man sei aber auf einem guten Weg.

Beispielsweise seien in dieser Woche der Jugendbeauftragte der Stadt Wittstock, Sven Lippke, und seine Stellvertreterin, Lea-Sophie Hirschmüller, von den Stadtverordneten in ihren Ämtern bestätigt worden.

Daneben standen auch Veranstaltungshinweise auf dem Plan. So wird in den Herbstferien vom 14. bis 18. Oktober ein Workshop zwischen 10 und 17 Uhr in Wittstock stattfinden, bei dem Möbel für das neue Jugendzentrum gebaut werden. „Anmelden können sich die Jugendlichen dafür im Jugendclub C 60“, informierte Uta Lauterbach.

Viel los im Herbst für Jugendliche

In der DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin wird es im gleichen Zeitraum zwischen 9 und 18 Uhr einen Moderatorenworkshop geben. Ab kommenden Monat findet zudem jeden Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr im Jugendclub Rheinsberg eine Tischtennis-AG statt. Auch wollen sich Jugendliche aus der Region an einem landesweiten Workshop zum Klimawandel in Potsdam beteiligen.

In Wittstock wollen die Jugendlichen Alina Plagemann und Caroline Bullert „Cosplay“ etablieren. „Das ist eine Art Karneval in hochwertiger Form“, erklärte Alina Plagemann.

Ziel sei es zunächst, die Cosplay-Convention in Berlin am 27. Oktober zu besuchen. „Dafür haben wir im Jugendforum Fördermittel beantragt“, sagte Caroline Bullert. Geld könnte so aus dem Jugendfonds „Demokratie leben“, aus dem auch die Jugendforen finanziert werden, sowie dem Sozialraumbudget der Stadt Wittstock fließen.

Von Christian Bark

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