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Heiligengrabe Vokalensemble singt vom Leben und Tod Jesu
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14:21 08.07.2019
Das Vokalensemble „Ostinato" hat gerade Probenlager in Jabel. In der Altlutherischen Kirche gab der Chor ein Konzert. Quelle: Christian Bark
Jabel

Seit 23 Jahren finden sich im VokalensembleOstinato“ junge Menschen zusammen, die gemeinsam miteinander singen und musizieren wollen. Ostinato, das heißt im Italienischen soviel wie „eigensinnig, wiederkehrend, beharrlich“. Ebenso wiederkehrend und beharrlich treffen sich die Sänger einmal im Monat meist in den Gemeinden der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Ostdeutschland.

„Einmal im Jahr findet auch ein Sommerprobenlager statt“, sagte Sänger Sebastian Wenz. In diesem Jahr probt das Ensemble in Jabel. In der Altlutherischen Kirche gaben die Musiker am Sonntagabend ihr Auftaktkonzert.

„Seht, welch ein Mensch“, übersetzt aus dem Lateinischen „Ecce Homo“, war der Programmtitel des Konzerts. „Diesen Ausspruch soll der Römische Statthalter in Judäa, Pontius Pilatus, gegenüber Jesus Christus geäußert haben“, erklärte Sebastian Wenz.

Im Konzert wollten die 24 Sänger um ihren Chorleiter, den Kantor Georg Mogwitz, der Frage nachgehen, was Jesus denn für ein Mensch war. Indem sie Lieder vom Leben, Sterben und der Auferstehung von Gottes Sohn zu Gehör brachten.

Das Vokalensemble. Quelle: Christian Bark

Neben zeitgenössischen Titeln wie „The Word was God“ von Rosephanye Powell ertönte auch „Vom Himmel hoch da komm ich her“ von Johann Eccard aus dem 16. Jahrhundert. Beide thematisieren die Geburt Jesu. Seine Passion verdeutlichten Titel wie „Ave verum corpus“ von William Byrd oder „Altes Mailied in der Bittwoche“ von Max Reger. Für die Auferstehung ertönte unter anderem „Erstanden ist der heilig Christ“ von Melchior Vulpius oder „Geh aus mein Herz“ von Rudolf Mauersberger.

Pfarrer Bernd Albrecht lud zum Gottesdienst am 14. Juli. Quelle: Christian Bark

Zwischen dem Gesang brachte das Ensemble auch instrumentale Stücke zu Gehör. Etwa von Georg Philipp Telemann oder Johann Sebastian Bach auf Orgel und Flöte. „Wir haben also schon bei der Geburt gesehen, welch ein besonderer Mensch Jesus ist“, sagte Sebastian Wenz. Er sei ein Mensch wie „Du und Ich“ gewesen und doch „unser Gott“. Seine Gottverlassenheit beim Leiden am Kreuze stehe vielmehr für die Gottverlassenheit der Menschen. Dass aber der Tod nicht das letzte Wort über Jesus gehabt habe, stimme auch die Menschen hoffnungsvoll.

Das Publikum lauschte aufmerksam. Quelle: Christian Bark

Das Ensemble erhielt nach dem Konzert so großen Applaus, dass es eine Zugabe sang, „Der Mond ist aufgegangen“ von Matthias Claudius. Laut Pfarrer Bernd Albrecht ist das Ensemble wieder am kommenden Sonntag zu erleben. Nämlich ab 9.30 Uhr beim Gottesdienst in der Altlutherischen Kirche.

Von Christian Bark

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