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Heiligengrabe Sicher durch den Straßenverkehr – Tipps für Senioren
Lokales Ostprignitz-Ruppin Heiligengrabe Sicher durch den Straßenverkehr – Tipps für Senioren
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10:52 10.10.2019
Die Besucher des Nachbarschaftstreffs in Königsberg punkteten immer wieder mit umfangreichem Wissen. Quelle: Christamaria Ruch
Königsberg

Die Besucher des Nachbarschaftstreffs in Königsberg interessieren sich für die Präventionsarbeit im Straßenverkehr. Aus diesem Grund besuchten Polizeihauptmeister Bernd Krümmling vom Sachgebiet Prävention in Neuruppin sowie Polizeiobermeisterin Manuela Hennig, Revierpolizistin in der Gemeinde Heiligengrabe, am Mittwochnachmittag die Gruppe.

Altersbedingte Einschränkungen als Unfallursache

Auffahrunfälle, Vorfahrtsfehler oder Alkohol am Steuer – all das zählten die 15 Senioren aus Königsberg im Dorfgemeinschaftshaus des Ortes als häufige Unfallursachen auf. Dann schwenkte Bernd Krümmling auf sein Publikum und machte deutlich: „Altersbedingte Einschränkungen der Wahrnehmung gehören auch zu den Unfallursachen.“ Veränderungen beim Sehen, Hören oder der Beweglichkeit führen dazu, dass „die Zeit für das Reagieren zunimmt und damit auch Fehleinschätzungen häufiger werden“, so Krümmling.

Achtung beim Weg über die Straße

Vor allem beim Überqueren der Straße ist Einiges zu beachten. Wer an einem Zebrastreifen die Straße überquert, „sollte den Sichtkontakt zum Autofahrer suchen und immer warten, bis die Fahrzeuge anhalten“, sagte Bernd Krümmling. Wer sich unsicher fühlt, kann sich an einer Straße auch einer Gruppe anschließen, um die Straße sicher zu überqueren.

Manuela Hennig und Bernd Krümmling von der Polizei informierten über geeignete Verhaltensweisen im Straßenverkehr. Quelle: Christamaria Ruch

Weder vor oder hinter Bussen oder zwischen parkenden Autos soll der Weg über die Straße führen. „Der kürzeste Weg über die Straße ist nicht immer der sicherste“, sagte der Polizeihauptmeister. Ampeln oder Fußgängerüberwege gelten als sicher. Dennoch sollte jeder Fußgänger „vor und während des Überquerens beachten, was die anderen Verkehrsteilnehmer machen.“

Radfahrer sollten Helm tragen

Wer mit dem Rad unterwegs ist, soll ein geeignetes und verkehrssicheres Modell wählen. Dabei gilt die Faustregel: Die Sattelhöhe ist richtig eingestellt, wenn der Radfahrer von dort aus mit beiden Fußspitzen den Boden berührt. Die Fahrradklingel wird oftmals nicht genutzt, weil die Radfahrer „zu feige oder zu faul zum Klingeln sind“, obwohl damit brenzlige Situationen entspannt werden können. Außerdem ermutigte er die Zuhörer: „Tragen Sie einen Fahrradhelm, der rettet Leben.“

Dabei hielt Bernd Krümmling die Balance zwischen humorvollen und tragisch ernsten Beispielen, die ausgewählte Situationen im Straßenverkehr unterstreichen. Die Senioren in Königsberg stiegen schnell auf die Gespräche mit den Gästen ein, überzeugten mit Detailwissen aus dem Straßenverkehr und nahmen gleichzeitig Neues mit. Dazu zählt: Wer aus einer verkehrsberuhigten Straße hinausfährt und dabei einen abgesenkten Bordstein passiert, muss die Vorfahrt der anderen Verkehrsteilnehmer beachten.

Info Am Dienstag, 12. November, von 10 bis 13 Uhr bietet die Polizei aus Neuruppin und Wittstock die nächste Fahrradcodierung auf dem Markt in Wittstock an.

Von Christamaria Ruch

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