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Heiligengrabe Kindheitserinnerungen werden wach
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15:18 27.10.2019
Inge Jahnke (v.l.), Wilfried Jahnke und Klaus Mundt lasen aus Wilfried Jahnkes Kindheitserinnerungen. Vorne Sandra Göske und Holger Kippenhahn. Quelle: Privat
Wernikow

Bis er 18 Jahre alt war, hatte Wilfried Jahnke in Wernikow gelebt. Seinen Eltern gehörte der Dorfladen, er und seine Geschwister sind in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. Das Buch, das der 75-Jährige über seine Kindheitserinnerungen geschrieben hat, stellte er am Freitagabend im Gasthaus Göske in Wernikow vor.

Der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Hans-Heinrich Grünhagen (r.), war beeindruckt von der Resonanz. Quelle: Privat

Mehr als 60 Gäste waren gekommen, um Anekdoten aus früheren Tagen des Dorfes zu lauschen. Sie erwartete neben der Lesung auch ein leckeres Buffet. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Heiligengrabes Bürgermeister Holger Kippenhahn. Das Schlusswort hielt Hans-Heinrich Grünhagen, der Vorsitzende der Gemeindevertretung.

Es gab ein leckeres Buffet. Quelle: Privat

Beide zeigten sich beeindruckt von der Resonanz an diesem Abend. Gemeinsam mit seiner Frau Inge und Jugendfreund Klaus Mundt hatte Wilfried Jahnke gut zwei Stunden aus dem Buch vorgelesen.

„Die 20 Bücher, die er zum Verkauf mit hatte, reichten gar nicht“, sagte Gastwirtin Sandra Göske. Der 75-Jährige berichtete aus Zeiten, als es nur Plumpsklos im Dorf gab und der Filmvorführer regelmäßig mobiles Kino im Gasthof veranstaltete.

Die Besucher standen Schlange, um ein Buch zu kaufen. Quelle: Privat

Nach der Lesung kam Wilfried Jahnke noch ins Gespräch mit vielen Anwesenden und tauschte Erinnerungen aus. Weitere Bücherwünsche will er noch erfüllen, wie er sagte.

Das Gasthaus Göske lädt am Freitag, 14. Februar 2020, zum romantischen Valentinsmenü. Für humorvolle Unterhaltung wird dann Autorin Anja Feldhorst sorgen.

Von Christian Bark

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