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Ostprignitz-Ruppin Hertha BSC gegen FC Sevilla in Neuruppin
Lokales Ostprignitz-Ruppin Hertha BSC gegen FC Sevilla in Neuruppin
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14:30 26.07.2014
Die Zufahrt zum Stadion liegt mitten in der Baustelle. Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Es ist nur ein Freundschaftsspiel – trotzdem verlangt die Begegnung zwischen dem spanischen Fußball-Erstligisten FC Sevilla und Hertha BSC am Mittwoch in Neuruppin der Polizei einiges ab. Ausschreitungen oder Gewalt zwischen den Zuschauern fürchten die Beamten nicht – wohl aber ein Verkehrschaos rund ums Volksparkstadion an der Alt Ruppiner Allee.

Die Baustelle zwischen Neuruppin und Alt Ruppin sorgt schon an normalen Tagen oft für lange Autoschlangen. Was wird dann erst, wenn Tausende Fußballfans zusätzlich mitten in den Berufsverkehr drängen? „Die Verkehrssituation ist aus unserer Sicht das größte Problem“, sagt Neuruppins Polizeisprecher Toralf Reinhardt.

Eine Woche verbringen die Spieler aus Sevilla in Neuruppin im Trainingslager (siehe Sportbuzzer). Jeden Tag werden sie zweimal im Volksparkstadion auflaufen – morgens und abends. Höhepunkt der Woche wird das Spiel gegen die Hertha am Mittwochabend. Anpfiff ist um 19 Uhr, Einlass ins Stadion ab 17 Uhr. 5000 Zuschauer passen ins Stadion. Ob so viele kommen, weiß niemand. Das Interesse scheint jedenfalls enorm. Bis gestern waren in Berlin schon 500 Karten verkauft, in Neuruppin noch mehr.

Am Donnerstagabend hatten Vertreter des Märkischen Sportvereins (MSV) und der Polizei beraten, wie sie den drohenden Autoschlagen rund um das Stadion begegnen wollen. Der MSV betreibt das Volksparkstadion, der FC Sevilla ist Gast des Neuruppiner Vereins. Ordner des MSV werden am Mittwoch dafür sorgen, dass die Zuschauer ihre Plätze finden – auch für ihre Autos.

Die Zufahrt zum Volksparkstadion und zum Parkplatz davor wird an diesem Tag gesperrt, sagt Reinhardt. Der Platz bleibt Polizei, Rettungskräften und den Mannschaften vorbehalten. Zuschauer, die mit dem Auto kommen, finden Parkplätze auf dem Gelände des Oberstufenzentrums ein paar hundert Meter weiter. Damit sie überhaupt dorthin kommen, wird die Polizei wohl zeitweise die Baustellenampeln abschalten und den Verkehr von Hand regeln. Verkehrspolizisten auf der Straße – das sorgt immer wieder bei Autofahrern für Irritationen, weiß Reinhardt aus Erfahrung: „Vielleicht sollte sich der eine oder andere schon mal zu erinnern versuchen, was die Handzeichen der Polizei so bedeuten.“

Für alle, die nicht ins Stadion wollen, hat er auch einen Rat: „Wer sich auskennt, sollte die Stelle möglichst weit umfahren.“ Zum Beispiel über den Seedamm und Nietwerder. Und alle müssen damit rechnen, dass sie vielleicht lange im Stau stehen.

Von Reyk Grunow

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