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Ostprignitz-Ruppin In vier Wochen beginnt der Sommer
Lokales Ostprignitz-Ruppin In vier Wochen beginnt der Sommer
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00:30 03.03.2018
Das Osterfeuer bildet den Auftakt des „Damelacker Sommers“. Inge Hering sorgt wieder für Musik. Quelle: Stefan Abtmeyer
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Damelack

In Damelack beginnt noch im März der Sommer. Wenn Inge Hering zum Osterfeuer am Sonnabend, dem 31. März, ab 19 Uhr wieder in die Tasten ihres Akkordeons greift, ist das nämlich auch der Auftakt zur diesjährigen VeranstaltungsreiheDamelacker Sommer“. Vier weitere Konzert werden sich bis Ende August anschließen.

Am 28. April erklingt in der Dorfkirche ab 15 Uhr Kammermusik mit Hans Immelmann (Traversflöte) und Christine Kessler (Cembalo). Unter dem Motto „Belvedere – Schöne Aussichten“ stellen die Musiker Werke von Johann Sebastian Bach, Jaques-Martin Hotteterre, Peteris Vasks und anderen vor.

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Die Berliner Band „Kasbek“ spielt in Damelack

Am 12. Mai, ab 15 Uhr sorgen die Musiker der Berliner Band „Kasbek“ mit ihrer Mischung aus jiddischen Liedern, Musik der Sinti und Roma oder Tangos aus dem alten Russland für Stimmung in der Kirche.

Am 16. Juni um 15 Uhr gastiert das Blechbläserquintett der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin in der Kirche und bringt Melodien von Barock bis Jazz mit.

Der Kyritzer Frauenchor „manus mulierum“ singt in der Kirche

Am 25. August um 15 Uhr lassen die Sängerinnen des Kyritzer Frauenchores „manus mulierum“ in der Kirche ihre Stimmen erklingen. Das Repertoire erstreckt sich über sieben Jahrhunderte.

Wie schon seit den Anfängen vor über zehn Jahren gehört die „Damelacker Kaffeetafel“ fest zum „Damelacker Sommer“. Künstler und Besucher sind dazu nach den Konzerten in den Kirchgarten eingeladen. Der Eintritt in Damelack ist generell frei. Der „Förderverein zur Erhaltung der Kirche in Damelack“ als Veranstalter bittet aber um Spenden. Sie sollen in diesem Jahr vor allem der Orgel zugutekommen.

Friedrich Hermann Lütkemüller aus Wittstock baute die Orgel

Das Instrument, das 1853 von Friedrich Hermann Lütkemüller aus Wittstock gebaut worden war, schmückte bereits den Vorgängerbau der heutigen Damelacker Kirche. Mit deren Fertigstellung 1908 hielt die Orgel dort wieder Einzug. Über die Jahrzehnte machte sie manche Veränderung mit. Im Ersten Weltkrieg wurden die Zinnpfeifen eingeschmolzen und erst viel später ersetzt.

Anfang der 90er Jahre erhielt das Instrument dann ein elektrisches Gebläse. Doch das macht inzwischen Probleme. „Die Orgel kann derzeit nicht gespielt werden“, sagt die Vorsitzende des Fördervereins Karin Luckert. In enger Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde soll das Instrument nun repariert, gereinigt und gestimmt werden.

Von Alexander Beckmann