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Ostprignitz-Ruppin Keine Förderung für Brücke in Michaelisbruch
Lokales Ostprignitz-Ruppin Keine Förderung für Brücke in Michaelisbruch
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16:26 14.06.2016
Das Holz der Brücke hat über die Jahre gelitten.
Das Holz der Brücke hat über die Jahre gelitten. Quelle: Alexander Beckmann
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Michaelisbruch

Rund ein Vierteljahrhundert hat „Karlemanns Brücke“, die am Rande des Dreetzer Ortsteils Michaelisbruch den Rhinkanal überspannt, inzwischen auf den Planken. Die Jahre haben der Holzkonstruktion sichtlich zugesetzt.

Für dieses Jahr hat die Gemeinde Dreetz 17 000 Euro für Reparaturarbeiten am Belag und am Geländer der Brücke in den Haushalt eingeplant. Inzwischen steht fest, dass dieses Geld reichen muss. Wie aus dem Bauamt des Amtes Neustadt zu erfahren war, hat es kürzlich einen Ortstermin mit Vertretern des Landesbetriebes Straßenwesen gegeben. Dabei ging es um die Frage, ob es für den Brückenbau Aussichten auf Fördermittel gibt. Doch diese Hoffnung hat sich zerschlagen. Der Landesbetrieb stuft das Bauwerk als „verkehrsunwichtig“ ein.

Die Brücke stellt keine direkte Verbindung zu anderen Siedlungsbereichen her. Genutzt wird „Karlemanns Brücke“ vor allem von der Landwirtschaft und von dem einen oder anderen Versorgungsfahrzeug. Etwa zwei Kilometer den Rhinkanal hinunter gibt es die nächste Querungsmöglichkeit.

Nichtsdestotrotz will die Gemeinde die Konstruktion erhalten, und zwar in einem Zustand, der ihre sichere Nutzung gewährleistet. Noch in diesem Jahr, so heißt es aus dem Neustädter Bauamt, sollen die Handwerker anrücken – dann eben ohne Unterstützung vom Land.

Von Alexander Beckmann

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