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Ostprignitz-Ruppin Kirche: Spende für Sanierung der Turmportale
Lokales Ostprignitz-Ruppin Kirche: Spende für Sanierung der Turmportale
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11:33 26.10.2017
Detlef Titze und Matthias Hahs kennen sich gut aus mit der Wusterhausener Kirche. Quelle: Wolfgang Hörmann
Wusterhausen

Drei Jahre lang hat man sie im Umfeld der Stadtkirche St. Peter und Paul in Wusterhausen gesehen – die Männer in typischer Baustellenmontur. Zwischen 2009 und 2012 erledigten sie die komplette Außensanierung des Gotteshauses. Matthias Hahs und Detlef Titze von der Baupartner-Gesellschaft Wittstock gehörten damals schon dazu. „Das war jede Menge Arbeit“, erinnert sich Matthias Hahs. „Hier mussten große Teile eines ganzen Stützpfeilers erneuert werden. Im oberen Bereich war eine Birke gewachsen, deren Wurzel das Mauerwerk auseinander getrieben hatte.“ Der Maurer zeigt auf die Front aus Ziegeln.

Er arbeitet in diesen Tagen mit seinem Kollegen gleich neben diesem Stützwerk. An einem der Turmportale ersetzen sie morbide Ziegel durch neue Formsteine. Etwa einen Meter hoch wird dabei altes Material Schicht für Schicht vorsichtig herausgelöst, bevor der leuchtend rote Ersatz an die freie Stelle ins Mörtelbett gelegt wird. Das geschieht an beiden Portalen.

Die Arbeiten wurden mit großzügiger Unterstützung der Denkmalschutz-Stiftung möglich. Quelle: Wolfgang Hörmann

Pfarrer Alexander Bothe ist die Freude über den Fortgang der Arbeiten an der Kirche deutlich anzumerken. „Sie sind so etwas wie das letzte Puzzlestück in der Hüllensanierung. Dass es mal eingepasst werden würde, war klar. Aber überrascht war ich schon davon, dass es unsere Kirchengemeinde gar nichts kostet.“

Zu danken ist dies der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie macht sich zwar als Förderer von Sanierungsarbeiten an Sakralbauten schon seit langem einen guten Namen, in aller Regel müssen aber die Begünstigten einen erklecklichen Teil der Bausumme beisteuern, den sogenannten Eigenanteil nennt. Und der ist diesmal weggefallen.

Der Geber bleibt anonym

Alexander Bothe klärt auf, weshalb sich das Füllhorn diesmal so üppig leerte. „Die Stiftung arbeitet mit Menschen zusammen, die als Großspender von einzelnen Objekten auftreten. Die Geber bleiben anonym, behalten sich aber vor, zu bestimmen, wo ihr Geld verbaut werden soll. So eine Auswahl fiel nun auf uns.“ Die Sanierung der Portale wird etwa 20 000 Euro kosten.

Von Wolfgang Hörmann

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